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Ein Zuhause für HALO: DLR legt Grundstein für Forschungsflugzeug-Hangar

6. Mai 2008


Karl Roth, Prof. Joachim Szodruch  und MR Karl Schumacher unterzeichnen die Urkunden

Am Donnerstag, den 3. April 11:00 Uhr, fand die Grundsteinlegung für den Hangar des künftigen deutschen Höhenforschungsflugzeuges HALO (High Altitude and Long Range Research  Aircraft) auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen statt. Das HALO-Projekt, an dem deutschlandweit 31 Forschungsinstitute beteiligt sind, liegt voll im Zeitplan. Der Hangar soll bis Oktober 2008 fertiggestellt sein – im November wird HALO in Oberpfaffenhofen erwartet. Der aufwändig modifizierte Jet vom Typ Gulfstream G 550 wird den deutschen Atmosphärenforschern dank seiner Gipfelhöhe, Reichweite und Nutzlast den Sprung in völlig neue Dimensionen erlauben.

Prof. Joachim Szodruch (Mitglied des Vorstands des DLR) eröffnete das Festprogramm und begrüßte die anwesenden Gäste, die Bundestagsabgeordnete Ilse Aigner, den designierten Landrat Karl Roth,  Ministerialrat Karl Schumacher (bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie), die Bürgermeister der benachbarten Gemeinden, DLR-Mitarbeiter und die Presse.
Prof. Szodruch betonte die Bedeutung der größten europäischen Forschungsfliegerflotte und sprach "von neuen Dimensionen für die Klimaforschung."

Volkert Harbers, Leiter der DLR-Flugbetriebe und Prof. Ulrich Schumann, Direktor des Instituts für Physik der Atmosphäre machten in ihren Reden auf die weltweite Nachfrage in Forschungskreisen aufmerksam und freuten sich auf den baldigen Einsatz des neuen Forschungsflugzeuges.

Zuletzt wurden Urkunde und Dokumente in der Kartusche verstaut und im Grundstein versenkt. Alle Beteiligten des Festaktes durften mit Kelle und Mörtel den Stein verschließen und gaben dem Gebäude in dieser Form ihren Segen.

Hauptnutzer von HALO sind ab 2009 Einrichtungen der Helmhotz- Gemeinschaft deutscher Forschungszentren wie das DLR, die Max-Planck-Gesellschaft, Einrichtungen der Leibnitz Gemeinschaft sowie zahlreiche Universitäten.
HALO steht auch für weitere nationale und internationale Nutzer als Forschungsplattform zur Verfügung.

 


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