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| Präsentation des TEG-Forschungsfahrzeugs |
Auf 12. Internationalen Stuttgarter Symposium Automobil- und Motorentechnik wird sichtbar, welche Fortschritte auf diesem Fachgebiet erreicht wurden und wie sich die zukünftige individuelle Mobilität auf unser Leben auswirken dürfte. Diese größte Veranstaltung für Automobilexperten in Süddeutschland – durchgeführt vom Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) an der Universität Stuttgart und ATZlive sowie von den Fachmagazinen ATZ und MTZ als Medienpartner unterstützt – wird mit über 80 Vorträgen alle Aspekte beleuchten, wie weitere Verbesserungen zur Kraftstoffeinsparung und eine Senkung der Emissionen möglich sind. Das Ziel einer Optimierung des Gesamtfahrzeugs ist nur dann zu erreichen, wenn zu den erzielten Verbesserungen im Antriebsstrangauch positive Beiträge aus dem Karosseriebau samt Innenausstattung sowie des Fahrwerks dazukommen.
Auch in diesem Jahr war das Institut für Fahrzeugkonzepte wieder mit einem Ausstellerstand und zwei spannenden Vorträgen dabei. Jens König berichtete zu seiner Arbeit im Bereich Schienenfahrzeug-Konzepte über "Methoden zur Erstellung von lastangepassten Wagenstrukturen und deren Umsetztung am Beispiel eines Wagenkastensegments". Oliver Deißer stellte im Bereich Fahrzeug-Leichtbau das Thema "Funktionsintegrierte Faserverbundstrukturen am Beispiel des Projektes Aktives Leichtbaufahrwerk" vor.
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| TEG-Forschungsfahrzeug |
Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung war das Thema Sekundärenergienutzung mit Thermoelektrischen Generatoren. Abwärmenutzung durch Thermoelektrik ist eines der Stichworte wenn es um Verbrauchsreduzierung und somit um die Senkung des CO2-Austoßes in fahrzeugspezifischen Anwendungen geht. Am DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte in Stuttgart werden deshalb Forschungsarbeiten zur Entwicklung und Systemintegration Thermoelektrischer Generatoren (TEG) vorangetrieben.
Die direkte Gewinnung elektrischer Energie aus Wärme wird in der Raumfahrt schon seit Jahrzenten erfolgreich eingesetzt. Hier erzeugen die über beheizten Generatoren in einem wartungsfreien Betrieb über viele Jahre elektrische Energie. Ebenfalls sind Thermoelektrische Module zur Kühlung oder zur Innenraumtemperierung im Automobilbau bereits in großserientechnischer Fertigung. Für eine Nutzung der Abwärme im Fahrzeug werden derzeit bessere Thermoelektrische Materialien hinsichtlich Einsatztemperaturbereich, Effizienz und Kosten erforscht.
Mit den im Institut für Fahrzeugkonzepte in Stuttgart entwickelten Lösungen zur Systemintegration und Herstellung kann mit neuen thermoelektrischen Materialien der Gesamtwirkungsgrad bei Mittelklassefahrzeugen um bis zu 5% gesteigert werden. Die Technologie ist gleichermaßen für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor als auch für reichweitenverlängerte Elektrofahrzeuge geeignet.
Das Institut für Fahrzeugkonzepte präsentierte nun das institutseigene TEG-Versuchsfahrzeug im Rahmen des 12. Stuttgarter Symposium für „Automobil und Motorentechnik“. und weckte damit großes Interesse bei den Tagungsbesuchern. Mit Hilfe des Forschungsfahrzeuges wird das thermodynamische Verhalten von Abgas- und Kühlwasserstrom untersucht. Hier können die entwickelten Funktionsmuster eingebaut, auf den Prüfständen des Instituts erprobt und weiterentwickelt werden.
Mehr zum Symposium erfahren Sie hier.