Modellierung und Simulation



Viele der heutigen ingenieurwissenschaftlichen Anwendungen erfordern die numerische Simulation der zugrunde liegenden physikalischen Prozesse. Die Durchführung dieser - meist sehr komplexen - Simulationen erfordert die Abarbeitung von mehrstufigen Prozessketten, die typischerweise das Preprocessing, die Simulationen selbst, geeignetes Postprocessing sowie Visualisierungen umfassen.
Es ist anzustreben, den Aufwand für das Management des Simulationsablaufs zu reduzieren und soweit wie möglich zu vereinfachen und zu automatisieren. Dabei bestehen folgende Anforderungen an die Simulationslandschaft:

  • Versionsverwaltung aller an der Simulation beteiligten Dateien,
  • übersichtliche Verwaltung der Simulationsdaten und Ergebnisse,
  • Reproduzierbarkeit von Simulationsläufen gewährleisten, 
  • Einbindung verschiedener Simulationswerkzeuge (Dymola, EES, ANSYS etc.) ermöglichen,
  • Wiederverwendbarkeit der Simulationskomponenten. 

Für die Simulation stehen am Institut für Fahrzeugkonzepte Werkzeuge für die automatisierte Programmcodeverwaltung zur Verfügung, die die Simulationsergebnisse sichern und die Reproduzierbarkeit gewährleisten. Dabei kommen zwei unterschiedliche Konzepte zur Anwendung. Zum einen kommt eine CVS-versionsverwaltete Struktur auf Basis von ASCII-Dateien zum Einsatz, zum anderen wird auf eine Datenbank-Anwendung zurückgegriffen, die mit einem DELPHI-Frontend bedient wird.


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