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Kooperation des DLR Stuttgart mit ukrainischen Wissenschaftlern



"Abschluss der ersten Phase des Projekts "Herstellung von Bauteilen mit besonderen Merkmalen"

Im Rahmen des vom Internationalen Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten Mobilitätsprojektes „Herstellung von Bauteilen mit besonderen Merkmalen" untersuchen seit ca. 1,5 Jahren Wissenschaftler des Instituts für Umformtechnik der Nationalen Metallurgischen Akademie der Ukraine (NMetAU) in Dnepropetrovsk und des DLR- Institutes für Fahrzeugkonzepte gemeinsam eine innovative Leichbauweise: die in der Luft- und Raumfahrt eingesetzte „Superplastische Umformung" von Metallen für die Fahrzeugtechnik. Dieses Verfahren ermöglicht es, mehrere Einzelteile einer Karosserie, die bisher mittels verschiedener Fertigungsverfahren separat hergestellt werden mussten, konzeptionell zu einer einzigen Komponente zusammenzufassen.

Im Sommer 2009 besuchten die ukrainischen Wissenschaftler ihre Kollegen vom Institut für Fahrzeugkonzepte in Stuttgart; anlässlich des Abschlusses der ersten Projektphase erfolgt nun von den deutschen Kollegen ein Gegenbesuch in Dnepropetrovsk.

Dabei wurden weiter thematische Kooperationen auf dem Gebiert der Werkstoff- und Fahrzeugtechnik besprochen. Entstanden ist dabei die Kooperationsvereinbarung „Vorbereitung gemeinsamer Forschungsvorhaben", für die Beantragung und Bearbeitung von Projekten bei nationalen und europäischen Projektträgern. Themen sind u. a. „Leichtbau durch Einsatz coextrudierter Multi-Material-Profil in der Transporttechnik", „Entwicklung der neuen Werkstoffe und neuen Werkzeugansätze für superplastische Blechumformung" sowie „Poröse Werkstoffe Gasaren´ für die Transporttechnik".

Prof. Horst E. Friedrich und Dipl.-Ing. Kyrylo Vorobyov besuchen das "Paton Electric Welding Institute of the National Acadamy of Science of Ukraine"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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