Flow MonitorWerkzeug zur Erfassung von kapazitätsrelevanten Parametern Der Flow Monitor für Anflugkontrolle wurde vom DLR 1993 für die Deutsche Flugsicherung ( DFS ) entwickelt und wird seitdem zur Messung, Erfassung und Darstellung von luftverkehrsbedingten Parametern eingesetzt. Er ist ein rund-um-die-Uhr betriebenes Werkzeug um kapazitätsrelevante Daten zu sammeln und zu bewerten und um statistische Analysen dieser Daten über einen längeren Zeitraum zu ermöglichen. Diese Daten werden graphisch aufbereitet und stehen dem DFS Supervisor in der Anflugkontrolle am Flughafen Frankfurt zur Verfügung. Über online Verbindungen zu den ATC-Computern der DFS in Frankfurt erhält der Flow Monitor unter anderem Daten über aktuelle Flugpläne, gültige Radarinformationen und Flugbahnkonfigurationen, sowie aktuelles Wetter. Die Daten werden aufgezeichnet und daraus Metriken wie Seperation, Demand, Flow und Delay für eingehenden Verkehr in Referenz zu den Metering Fixes berechnet und graphisch aufbereitet dem Supervisor auf einem eigenen Display dargestellt. Diese langfristige Datenaufzeichnung ermöglicht spätere statistische Auswertungen, die wiederum eine langfristige Referenz-Basis zur Abschätzung und Evaluierung der Metriken erzeugt. Durch Einsatz statistischer Prozeduren kombiniert mit graphischen Werkzeugen kann das System Fragen zu Kapazitätsverbesserungen von neu eingeführten Systemen direkt beantworten und dadurch können diese Systeme validiert werden.