Zukünftige Entwicklungen in der Flugführung und im Air Traffic Management werden auf einer engen Kooperation zwischen Board und Boden basieren. Für die Demonstration und Evaluierung dieser neuen Flugführungstechnologien hat das Institut für Flugführung das Generische Experimental Cockpit (GECO) entwickelt.
Das Generische Experimental Cockpit ist ein Flugsimulator, der auf der Architektur eines Airbus A 320 basiert. Im Gegensatz zu Flugsimulatoren, die für das Training von Piloten entwickelt wurden und daher einen höchst möglichen Realitätsgrad erfordern, stand beim Generischen Experimental Cockpit maximale Flexibilität im Vordergrund. So sind unterschiedlichste Untersuchungen an neuen Systemen, der Mensch-Maschine-Schnittstelle sowie neuer Flugverfahren möglich.
Das Generische Experimental Cockpit bietet für diesen Zweck eine geeignete Plattform. Es beinhaltet alle notwendigen Komponenten und liefert einen ausreichend hohen Realitätsgrad für Präsentationen und realistische Tests.
Integrierte Cockpit Systeme
Der Simulator verfügt über eine kollimierte Außensicht und eine umfassende Cockpit Ausstattung:
System Architektur und Schnittstellen
Der Simulator ist Teil eines komplexen Netzwerkes zur ATM Simulation. Es kann sowohl allein, als auch in Kombination mit anderen Einrichtungen des DLR genutzt werden. Dazu gehören die Tower Simulation (ATS) und der Air Traffic Simulator (ATMOS). Weitere Plattformen lassen sich über ISDN oder das Internet mit dem Simulator verbinden. Die Kommunikation erfolgt über das TCP/IP Protokoll, welche die einfache Integration neuer Systeme ermöglicht. Über den so genannten Instruktor wird die gesamte Simulation, inklusive des Wetters, gesteuert und kontrolliert.