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MOSES - Mehr Operationelle Flugsicherheit durch Erhöhung des Situationsbewußtseins



Project Information at a glance

Mehr Operationelle FlugSicherheit durch Erhöhung des Situationsbewusstseins

(Juli 2001 - April 2005)
Beteiligte Institute 

Systemergonomie

Institut für Flugführung

Flugphysiologie

Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin

Luft- und Raumfahrtpsychologie

Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin
With collaboration of:

 

Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung 
   Luftfahrt-Bundesamt
   Vereinigung Cockpit e.V.
Situationsbewusstsein: ein häufig verwendeter Begriff in Zusammenhang mit Flugsicherheit.

  • Aber was ist damit eigentlich genau gemeint?
  • Wie kann Situationsbewusstsein gemessen werden?
  • Und was kann im Sinne der mensch-zentrierten Gestaltung des Arbeitsplatzes Cockpit getan werden, um Situationsbewusstsein und damit die Sicherheit zu erhöhen?

Im Rahmen des DLR-internen Projekts MOSES wurde an der Beantwortung dieser Fragen gearbeitet.

 

Hierbei kam die Human Factors-Expertise der drei DLR-Fachabteilungen Systemergonomie (FL, Braunschweig), Luft- und Raumfahrtphysiologie (ME KP, Köln Porz) und Luft- und Raumfahrtpsychologie (ME HH, Hamburg) in einem interdisziplinären Team aus Ingenieuren, Psychologen und Medizinern zum Tragen.

 

 

 

Inhalte:

Überblick

Operationelle Definition des Begriffs Situationsbewusstsein

Multimodale Messbatterie zur Erfassung von Situationsbewusstsein

Gestaltung von Szenarien, die einen Mangel an Situationsbewusstsein beobachtbar machen

Versuchsdurchführung

Datenauswertung und Analyse

Gestaltungs- und Umsetzungsvorschläge

Literatur

 

 

 

 

Überblick

 

Im Mittelpunkt stand die Erfassung des Situationsbewusstseins von Piloten. Dazu wurde ein messtechnischer Ansatz zur Erfassung des Phänomens in Versuchen mit über achtzig Piloten im Simulatorcockpit des DLR-Instituts für Flugführung erprobt.

 

Gleichzeitig wurden mögliche Verbesserungen des Situationsbewusstseins durch die folgenden, neuartigen Assistenzsysteme untersucht, die erstmals unter experimenteller Kontrolle eingesetzt wurden:

 

  • das interaktive Navigationsdisplay A-HMI (Airborne Human Machine Interface; Projekt ASSIST),
  • das Sichtverbesserungssystem ADVISE (Advance Visual System for Situation Awareness Enhancement) und
  • das Rollführungssystem TARMAC-AS (Taxi And Ramp Management And Control – Airborne System) angewendet.

A_hmi
A-HMI: Planung des Fluges mit Vorlaufzeit über ein interaktives Navigationsdisplay.

TARMAC-AS: Unterstützung der unmittelbaren Überwachung beim Rollen.

ADVISE: Unterstützung der Führung des Flugzeuges beim Start und Landen.

 

 

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Operationelle Definition des Begriffs Situationsbewusstsein

Modell Situationsbewusstsein nach Endsley, 1988.

Aufbereitet wurde die Fachliteratur, wobei die Definition von Endsley (1988) zum Konstrukt Situation Awareness (SA)  von zentraler Bedeutung waren. Die Definition orientiert sich am Ansatz der Informationsverarbeitung und unterteilt drei Stufen:

 

Level 1: Perception, die „serielle“ Wahrnehmung einzelner Elemente aus der Umgebung,

Level 2: Comprehension, das Verständnis der zuvor wahrgenommenen Elemente,

Level 3: Projection, der aus Level 1 und 2 resultierende, vorausschauende Blick in die nahe Zukunft.

 

Endsleys Modell grenzt Situationsbewusstsein von Entscheidungsverhalten (Decision Making) und von der Ausführung einer Handlung (Performance) ab.

 

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Multimodale Messbatterie zur Erfassung von Situationsbewusstsein

Die multimodale Messbatterie, die für das Projekt MOSES zusammengestellt wurde, ist eng verzahnt mit der vorangestellten operationellen Definition nach Endsley.

 

In einem weitgehend automatisierten Umfeld sind die Eingaben des Menschen in das System auf ein Minimum reduziert. Es ist daher notwendig, das Verhalten des Menschen bei der Informationsaufnahme, d.h. sein Blickbewegungsverhalten sowie physiologische Zustandsparameter zu erfassen. Ferner sollen psychologische Daten zur Selbst- und Fremdeinschätzung herangezogen werden, um sie in Beziehung zu den spezifischen Bedingungen des Szenarios, zu den Systemanforderungen und zum Systemzustand zu setzen.

 

 

Durch die Methodenkompetenz der drei Fachabteilungen Systemergonomie, Luft- und Raumfahrtphysiologie und Luft- und Raumfahrtpsychologie konnte eine entsprechende Messbatterie zusammengestellt werden, die unter anderem eine gleichzeitige Messung von Blickbewegungs- und EEG-Daten ermöglicht.

 

Zuordnung der Elemente der MOSES-Messbatterie an die Bestandteile der Definition nach Endsley.

Die Bestandteile der Messbatterie im Einzelnen:

  • Messung der Blickbewegung mit kopfgetragenem Gerät der Firma SMI, Berlin (Auflösung: < 0,1 Grad [Pupille]; < 0,5 Grad [bewegungskompensiert]) (Abtastrate: 50 Hz)
  • Aufnahme von Systemeingaben des Piloten und Flugzustandsdaten des Simulators (Abtastrate: 20 Hz)
  • Fragebögen: u.a. der neu entwickelte Questionnaire SAP (Self Assessment of Pilots) zur Messung von Situationsbewusstsein während der Flug- und Rollphase (hier zum downloaden)
  • Erfassung physiologischer Parameter als Einflussfaktor für Situationsbewusstsein: EEG, EKG, EOG, Respiration, Cortisol (in Speichel lösliches Stresshormon), Pupillendurchmesser
  • Erfassung von Selbsteinschätzungen, die in Zusammenhang mit Situationsbewusstsein stehen: mentale Beanspruchung (NASA TLX), Müdigkeit (FAT), Befindlichkeit (MDBF)
  • Eignungsdaten als Einflussfaktor für Situationsbewusstsein (mentale Kapazität, Persönlichkeitsdispositionen)

Je nach Aufgabenstellung ist die multimodale Messbatterie modifizierbar für künftige Versuche.

 

Messung der Blickbewegung: Die Befestigung des halbdurchlässigen Spiegels und der Infrarotlichtquelle an der hier gezeigten Messvorrichtung erlaubt die zusätzliche Applikation von Elektroden zur Messung des EEG.
Beispiel aus einem Blickbewegungsvideo: Der Focus of Attention (oranger Kreis) ist hier auf den künstlichen Horizont gerichtet. Oben links die Zahl der aufgenommenen Frames, unten rechts die Angabe der Zeit.
Positionierung der Elektroden zur Messung von EEG, EOG und EKG.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Erfassung von Selbsteinschätzung über Notebook mit Touchscreen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gestaltung von Szenarien, die einen Mangel an Situationsbewusstsein beobachtbar machen

 

Bei den im Rahmen von MOSES eingesetzten Verfahren zur Messung von SA wurde auf die Technik der direkten Informationsabfrage (SAGAT, SPAM) verzichtet, weil befürchtet wurde, dass die Anwendung dieser Technik den operationellen Ablauf der Simulation stören könnte und die Aussagekraft der Ergebnisse dadurch beeinträchtigt würde. Stattdessen wurde ein Ansatz der Messung von SA verfolgt, der in der Literatur als ‚implizite Messung’ (Durso, 1999) bezeichnet wird. Dieser Ansatz setzt bei der Gestaltung der Simulationsszenarien an.

 

Darstellung der Flugsegemente, die für die MOSES-Versuche mit TARMAC-AS definiert und untersucht wurden (initial, approach, intermediate approach, final approach, taxiing on runway, taxiing on exit, taxiing on apron). high-res JPEG.

Grundsätzlich wird dabei angestrebt, Ereignisse in der Simulation auftreten zu lassen, die

vom Piloten eine eindeutige und hoch geübte Verhaltensreaktion erfordern. Erfolgt diese nicht oder verzögert, kann dies implizit als Hinweis auf einen Mangel an SA gewertet werden. Befindet sich z.B. ein Hindernis auf der Lande- bzw. Rollbahn, und der Pilot bricht den Landevorgang zur Vermeidung einer Kollision nicht ab, bzw. bremst nicht, kann dieses Verhalten als Indikator mangelnden Situationsbewusstseins gewertet werden, d.h. das kritische Ereignis wurde vom Piloten nicht oder zu spät erkannt.

  

Eine zweite Methode, über die Gestaltung der Simulationsszenarien Aufschluss über den Grad an SA zu gewinnen, kann über die systematische Variation von SA-limitierenden Umgebungsbedingungen erfolgen. Hierzu zählen

unterschiedliche Wind-,

bzw. Sichtbedingungen bis zu CAT II,

verschiedene Ausprägungen von Verkehr,

kooperative / unkooperative Hindernisse beim Rollen (Flugzeuge / übrige Fahrzeuge wie z.B. Tankfahrzeuge),

wodurch die Extraktion flugführungsrelevanter Information zur Aufrechterhaltung von SA erschwert wird.

  

Ein Beitrag zur Gestaltung von Szenarien findet sich in [14].

 

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Versuchsdurchführung

Vor dem Start eines Szenarios: Flugplan (links) und Kalibrierung der Blickbewegung (rechts).

Vier Kampagnen mit über achtzig Versuchspersonen fanden statt, darunter sowohl Pilotenschüler als auch erfahrene Piloten.

 

 

 

Die Versuche fanden im GECO (Generisches Experimental Cockpit des DLR-Instituts für Flugführung) statt, dem modular aufgebauten Festsitz-Cockpitsimulator zur Bewertung und Demonstration von Flugführungsfunktionen. Zur Erhöhung der Realitätsnähe besitzt der GECO ist eine kollimierte Außensicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine synchronisierte Aufzeichnung der Simulator-, Blickbewegungs- und physiologischen Daten ist im Rahmen der Versuche gewährleistet.

Vorversuche mit Head-Up-Display.
GECO und Messsystem zur Erfassung der Blickbewegung (rechts).
Human-Factors_medium
Messung der Blickbewegung während des Einsatzes von TARMAC-AS.

 

 

 

 

 

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Datenauswertung und Analyse

Im Rahmen des Projekts MOSES wurde eine automatische Auswertung der Blickbewegung entwickelt, die Verweildauern und Zuwendungshäufigkeiten auf areas of interest je Segment errechnet (siehe Abbildung unter „Gestaltung von Szenarien“). Damit wird eine weitaus effektivere Methode bereitgestellt als das häufig verwendete, „manuelle“ Auszählen von Blickzielen.

 

Die Blickbewegungsdaten können anschließend in Zusammenhang mit Simulator- und physiologischen Daten gesetzt werden.

 

Erste Ergebnisse belegen, dass die Head-Down-Variante von TARMAC-AS kein attentional capture beim Piloten bewirkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gestaltungs- und Umsetzungsvorschläge

Aus den Untersuchungsergebnissen sollen Hilfen bei der Auswahl von Display- und Eingabealternativen und Cockpitprozeduren abgeleitet werden. Ergonomisch sinnvolle Varianten von Assistenzsystemen werden definiert, um menschgerechte Automatisierung zu realisieren.

Einsatz und Bewertung von Head-Up Displays (HUD) im GECO.

Erprobung unterschiedlicher Symboliken auf einem Head-Mounted-Display (HMD).

 

 

 

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Literatur

[1] Biella, M. (2001). Mehr operationelle Flugsicherheit durch Erhöhung des Situationsbewusstseins (Projektplan MOSES). DLR-IB, 112-2001/19, (2001)

[2] Biella, M.: (2002). Messung von Situationsbewusstsein. CCG-Seminar TV 3.02 "Moderne Unterstützungssysteme für den Piloten", Braunschweig, 7.-9.10.2002, Carl-Cranz-Gesellschaft, (2002)

[3] Biella, M.: (2003). Situationsbewusstsein messen und verbessern. VC Info, 03-04/2003, (2003), S. 29-30,

[4] Biella, M.: (2003). Situationsbewusstsein im Cockpit: Erfassung in kritischen Flugphasen. 5. Berliner Werkstatt Mensch-Maschine-Systeme, Berlin, 08.-10.10.2003, Zentrum Mensch Maschine Systeme, (2003)

[5] Biella, M.: (2004). Human Factors im Cockpit: Situationsbewusstsein in kritischen Flugphasen. 5. Braunschweiger Symposium "Automatisierungs- und Assistenzsysteme für Transportmittel", Braunschweig, 18.02.2004, Gesamtzentrum für Verkehr Braunschweig (GZVB), (2004)

[6] Biella, M.: (2004). Situationsbewusstsein messen und verbessern: Das DLR-Projekt MOSES. Institutsüberprüfung, 20. Januar 2004, DLR-Institut für Flugführung, (2004)

[7] Biella, M. (2008). Pilot gaze performance in critical flight phases and during taxiing: Results from the DLR-Project MOSES. ISAP'7 Proceedings (in press)

[8] Biella, M., Hörmann, H.J., Meier, B.A., Radke, H., Samel, A., et al.: (2002). MOSES: Arbeitshypothesen und Methoden. DLR-IB, 112-2002/01, (2002)

[9] Biella, M., Schäfer, H. (2002). Situationsbewusstsein: Definitionen und messtheoretischer Zugang.. 44. Fachausschusssitzung Anthropotechnik "Situation Awareness in der Fahrzeug- und Prozessführung"; Langen, 22.-23.10.2002, Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, Fachausschuss T5.4 Anthropotechnik, Situation Awareness in der Fahrzeug- und Prozessführung, S. 251-273

[10] Biella, M., Teegen, U.: (2002). Human Factors im Cockpit: Situationsbewusstsein messen und verbessern. 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie; Humboldt-Universität zu Berlin; 22.-26. September 2002, Deutsche Gesellschaft für Psychologie

[11] Jakobi, J., Lorenz, B., Biella, M.: (2004). Evaluation of an Onboard Taxi Guidance System. Human performance, situation awareness and automation technology conference, HPSAA II, Daytona Beach, 22.-25.03.2004, Embry-Riddle Aeronautical University, Daytona Beach, Human Performance, Situation Awareness and Automation: Current Research and Trends, S. 143-149, Lawrence Erlbaum Associates, Inc., Publishers, (2004)

[12] Korn, B., Lorenz, B., Többen, H., Döhler, H.U., Hecker, P.: (2004). Radar PAPIs: Human Factor Issues of EVS Landing Aids. Enhanced and Synthetic Vision 2004, Orlando, Florida, USA, 12.04.2004, SPIE, Enhanced and Synthetic Vision 2004, S. 23-30, SPIE - The International Society for Optical Engineering, (2004)

[13] Lorenz, B., Biella, M., Jakobi, J.: (2004). Enhancing pilot situation awareness by using an onboard taxi guidance system: an empirical study. Enhanced and Synthetic Vision 2004, Orlando, FL, USA, 12.4.2004, SPIE, SPIE, Enhanced and Synthetic Vision 2004, S. 125-133, SPIE - The International Society for Optical Engineering, (2004)

[14] Lorenz, B. , Biella, M., Schmerwitz, S. , Többen, H.: (2004). Verlässlichkeit der Interaktion zwischen Pilot und Assistenzsystem: Erfahrungen mit seltenen kritischen Ereignissen in Simulationsszenarien. 46. Fachausschusssitzung Anthropotechnik, Warnemünde, 12.-13.10., 2004, Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) e.V., Verlässlichkeit der Mensch-Maschine-Interaktion, S. 271-294, (2004)

[15] Lorenz, B., Korn, B.: (2004). Crew coordination issues of EVS-approaches. Enhanced and Synthetic Vision 2004, Orlando, FL, USA, 12.4.2004, SPIE, SPIE, Enhanced and Synthetic Vision 2004, S. 89-97, SPIE - The International Society for Optical Engineering, (2004)

[16] Lorenz, B., Többen, H., Schmerwitz, S.: (2005). Human performance evaluation of a pathway HMD. SPIE Defense & Security Symposium, Orlando, FL, 28.03.-01.04.2005, The International Society for Optical Engineering, (2005)

[17] Rovira, E., Lorenz, B., Edinger, C., Becker, H., Kuenz, A., et al.: (2004). Pilot conflict resolution planning: effects of levels of automation and traffic density. Human Performance, Situation Awareness, and Automation Technology Conference (HPSAA II), Daytona Beach, 22. - 25. März, 2004, Embry-Riddle Aeronautical University, Daytona Beach, FL, USA, (2004)

[18] Schmerwitz, S.: Entwurf und Implementierung einer Mensch-Maschine Schnittstelle für ein Enhanced and Synthetic Vision System. DLR-IB, 112-2005/12, (2005)

[19] Többen H., Lorenz B., Schmerwitz S.: (2005). Design of a pathway display for a retinal scanning HMD. Defense & Security, Orlando, 28.03.2005, SPIE, (2005)

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Kontakt
Marcus Biella
Projektleiter

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Flugführung
, Systemergonomie
Braunschweig

Tel.: +49 531 295-2001

Fax: +49 531 295-2550

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