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AVES Eröffnungsfeier

12. August 2013

Feierliche Eröffnung des AVES

Am 5. Juni 2013 haben wir gemeinsam mit der TU Braunschweig das Simulatorzentrum AVES (Air Vehicle Simulator) mit etwa 100 geladenen Gästen eröffnet. Der Luftfahrtvorstand des DLR Prof. Rolf Henke, die Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, die Bürgermeisterin der Stadt Braunschweig Annegret Ihbe, der Vizepräsident der Technischen Universität Braunschweig Prof. Dieter Jahn und Prof. Levedag zerschnitten gegen 17:00 das rote Band an der Zugangsbrücke zum Bewegungssimulator.

 

 

Landung in Braunschweig (Prof. Jahn und Prof. Henke)

Danach hoben die Ehrengäste zu einem Testflug im Bewegungssimulator ab und führten eine automatische Landung mit dem Airbus A320 in Braunschweig durch.

 

 

 

 

 

Neues DLR-Simulatorzentrum in Braunschweig eröffnet

Simulatorzentrum AVES (Air Vehicle Simulator) am DLR-Standort Braunschweig

Filigran bewegt sich eine 14 Tonnen schwere Kugel über den Boden. Sechs vergleichsweise dünne elektrisch gesteuerte Beine schieben sie mal etwas nach links, dann nach rechts oder auch etwas kräftiger nach vorn. Die futuristisch anmutende Konstruktion ist ein Teil des neuen Simulatorzentrums AVES (Air Vehicle Simulator) am DLR-Standort Braunschweig, das am 5. Juni 2013 feierlich eröffnet wurde. AVES verfügt neben dem hochgewichtigen Bewegungskünstler noch über einen feststehenden Simulator. Beide Simulatoren können die beiden bis ins kleinste Detail nachgebauten Cockpits eines Airbus A320 und eines Eurocopter EC-135 aufnehmen. Die Fluggeräte sind beim DLR mit dem A320 ATRA und der EC-135 FHS auch im realen Forschungseinsatz unterwegs. Besonders spektakulär ist der Wechsel des Hubschrauber und des Flugzeugcockpits zwischen den Simulatoren, der etwa fünf Mal im Jahr mittels fahrbarer Rampe und eingebautem Kran über die Bühne gehen wird. „Ein guter Simulator ist eine großartige "Illusions-Maschine!“, sagt Dr. Holger Duda vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik in Braunschweig. Und großartig, das sind die beiden neuen Braunschweiger Simulatoren, denn sie können im Vergleich zu klassischen Flugtrainingssimulatoren flexibel programmiert werden mit einer eigens im DLR entwickelten Software. „Damit können wir ganz neue Flugzeugkonfigurationen, wie etwa die eines dreieckförmigen, mit bis zu hundert Metern Spannweite ausgestatteten Nurflüglers erproben“, erklärt Duda. „Zudem werden wir Modifikationen klassischer Flugzeuge im simulierten Flug auf ihre Eigenschaften hin untersuchen und erforschen, wie sich das Training des fliegenden Personals weiter verfeinern lässt.“ So ist denn auch das erste Projekt dem Pilotentraining gewidmet. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Luft- und Raumfahrtpsychologie des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin werden die Forscher das Situationsbewusstsein der Cockpitbesatzung in hochautomatisierten Flugzeugen genauer untersuchen. (Falk Dambowsky)












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