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Flexible, vollintegrierte Fünflochsonde für kleine Luftfahrzeuge

22. Januar 2014

In der Abteilung Flugversuchstechnik und IT wurde im vergangenen Jahr eine Fünflochsonde entwickelt, die flexibel an Flugversuchsträger angepasst werden kann. So ist die gesamte Elektronik inklusive der Datenverarbeitung und – bei Bedarf - einem Akkumulator im Sondenkörper integriert. Die gewünschte Schnittstelle zur Basis kann durch den modularen Aufbau unkompliziert zur Verfügung gestellt werden - zurzeit stehen Module für RS232, RS422, CAN und USB bereit. Durch die interne Stromversorgung ist es der Sonde möglich, die gemessenen Daten auch über Funk (Bluetooth, Zigbee o.ä.) an eine Luftfahrzeug- interne Erfassungsanlage zu liefern, ohne dass Kabel verlegt werden müssen.

In den vergangenen Wochen wurde die Sonde im Kalibrierlabor der Abt. Flugversuchstechnik und im Akustik-Windkanal AWB kalibriert, die resultierenden Gleichungen werden vom internen Mikroprozessor in Echtzeit berechnet und die Ergebnisse über die gewählte Schnittstelle übertragen. 

Einsatzgebiete der Sonde sind speziell unbemannte Luftfahrzeuge und kleine bemannte Erprobungsträger, die ohne große Modifikationen instrumentiert werden sollen.

Das Projekt ist dank einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen mit extrem knappem Etat abgewickelt worden. Hierfür dankt der Autor besonders den Kollegen Helga Pohl (Kalibrierlabor FT-Flugversuchstechnik), Thomas Jann (FT-Flugdynamik und Simulation), Christian Greiner-Perth (FT-Unbemannte Luftfahrzeuge), Sascha Henseleit-Wieser (FT-Hubschrauber) und Heino Buchholz (AS-TEA).

 Ansprechpartner: Volker Plaßmeier (FT-Flugversuchstechnik und IT)

 




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