Abteilung Sichere Systeme und Systems Engineering
Forschungsarbeit
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| Der Pilotenbedienstand des EFCS-Rigs | | Die Abteilung SE beschäftigt sich mit der Analyse und Bewertung von sicheren Flugzeugsystemen und fokussiert sich dabei im Wesentlichen auf Systeme, Konzepte und Methoden für eine sichere Steuerung und Führung von Luftfahrtzeugen auch unter extremen Einsatzbedingungen. Zur Unterstützung und Vertiefung der theoretischen Betrachtungen werden auch praktische Untersuchungen mit speziellen Prüfständen durchgeführt.
Die Auslegung sicherer Systeme spielt heute in nahezu allen verkehrstechnischen Anwendungen eine bedeutende Rolle, wobei hier insbesondere im Bereich der Flugsteuerungssysteme sehr spezielle Anforderungen gestellt werden. Der Fokus der in der Abteilung Sichere Systeme und Systems Engineering in diesem Bereich durchgeführten Arbeiten liegt auf Systemeigenschaften wie Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und insbesondere der Wartbarkeit von Systemen und deren Komponenten. Diese Eigenschaften lassen sich über die Systemarchitektur beeinflussen, jedoch kommt spezialisierten Methoden der Fehlererkennung und der Zustandsüberwachung eine immer wichtigere Rolle zu. Die Arbeit der Abteilung ist geprägt von der Erforschung dieser Methoden, wobei hier insbesondere Themen aus dem Bereich Sensorik und Algorithmik aufgegriffen werden. Zusätzlich beschäftigt sich die Abteilung aber auch mit Problemen der Auslegung neuer Systemkonzepte sowie entsprechender Methoden und Werkzeugen, die diesen Prozess effizienter gestalten sollen.
Die Hauptthemenbereiche der Abteilung gliedern sich wie folgt:
- Flugsteuerungskonzepte und Auslegungsmethoden
- Stellsysteme
- Sensorsysteme
- Health-Monitoring
- Datenübertragungssysteme und -technologien
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| Der Aktuatorenprüfstand des EFCS-Rigs | | Zur Validierung von theoretischen Arbeiten und zur Vorbereitung von Systemen für den Flugversuch betreibt die Abteilung mehrere Prüfstände:
- Electronic Flight Control System (EFCS)-Rig: Die Versuchsumgebung dient der Untersuchung und Bewertung von Einzelsystemen der Flugsteuerung wie auch Flugsteuerungskette – von der Piloteneingabe über die Bordrechner zu den Ruderstellsystemen (einschließlich der entsprechenden Übertragungsmedien). Durch die Kopplung einer Cockpitsimulationsumgebung mit einem Aktuatorprüfstand können die Interaktionen verschiedener Systeme in diesem sicherheitskritischen Bereich ganzheitlich untersucht werden.
- Moet-Prüfstand: Dieser Prüfstand dient der Untersuchung von Fehlererkennungs- und Fehlerprognosemethoden elektromechanischer Flugsteuerungsaktuatoren sowie zur Untersuchung neuer Sensorkonzepte für Health Monitoring Systeme.
- Prüfstand für Flugsteuerungssysteme für Wiedereintrittvehikel: Mit Hilfe des Prüfstands wird die Qualifizierung eines in der Abteilung entwickelten Flugsteuerungssystems für einen Hyperschall-Wiedereintrittskörper (SHEFEX II) durchgeführt sowie wissenschaftliche Verfahren und Methoden validiert.
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Kontakt
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Dipl.-Ing. Holger Spangenberg Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Flugsystemtechnik, Sichere Systeme und SE Tel: +49 531 295-2637 Fax: +49 531 295-2845 E-Mail: Holger.Spangenberg@dlr.de |
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