Abteilung Sichere Systeme und Systems Engineering

Systemregelung und -überwachung



Die Arbeitsgruppe Systemregelung und –überwachung entwickelt Methoden zur Zustandsüberwachung und zur optimalen Regelung von Flugzeug-Subsystemen. Die Arbeitsgruppe fokussiert sich insbesondere auf elektromechanische Betätigungssysteme, zu denen Steuerflächenaktuatoren der primären und sekundären Flugsteuerung, Antriebe zum Ein- uns Ausfahren von Fahrwerken und für weitere Stellaufgaben im Flugzeug gehören. Die Forschungsaktivitäten gliedern sich dabei in die Themenbereiche Regelung und Systemüberwachung.

Schwerpunkt Systemüberwachung

Ausfälle von Stellsystemen können kritische Folgen haben. Auch wenn eine Gefährdung für das Flugzeug durch Redundanzen minimiert werden kann entstehen doch erhebliche Kosten durch ungeplante Wartungsarbeiten. Eine frühzeitige Vorhersage von Ausfällen ist daher wünschenswert, um Wartungsmaßnahmen zu einem möglichst optimalen Zeitpunkt planen zu können. Die Arbeitsgruppe forscht zu diesem Zweck an Diagnoseverfahren zur Erkennung von Schäden in einem frühen Stadium. Ziel ist dabei Verfahren zur Systemüberwachung zur Verfügung zu stellen, welche einen ausreichend hohen Vorhersagehorizont für eine kostenminimale Wartung gewährleisten und dabei mit möglichst wenig zusätzlicher Sensorik auskommen um die Betriebskosten nicht unnötig zu erhöhen. In diesem Zusammenhang werden modellbasierte und signaltheoretische Ansätze verfolgt und unter Ausnutzung der jeweiligen Vorteile optimal kombiniert.
Schwerpunkt Regelung

Schwerpunkt Systemregelung

Im Bereich der Regelung werden moderne Verfahren der Regelungstechnik zur optimalen von Subsystemen, im Wesentlichen elektromechanischer Stellsysteme, entwickelt. Schwerpunkte sind dabei Energieeffizienz sowie Fehlertoleranz unter Einhaltung der geforderten Regelgüte zu erzielen. Neben der Regelung von Einzelsystemen wird auch der verbundene Betrieb von Aktuatoren, welcher beispielsweise an Steuerflächen der primären Flugsteuerung aufgrund von Redundanzanforderungen notwendig ist, abgedeckt. Hierbei ist als besonderes Ziel der Regelung die Minimierung von parasitären Kräften, die aufgrund der Toleranzen der Aktautoren und dem damit verbunden Abweichung im dynamischen und statischen Verhalten der Systeme hervorgerufen werden.

Projekte

Lufo V EMA
OMAHA
JTI SFWA
ACTUATION 2015
MOET
SAGITTA
SHEFEX II


URL dieses Artikels
http://www.dlr.de/ft/desktopdefault.aspx/tabid-1360/1856_read-36216/