Abteilung Sichere Systeme und Systems Engineering

DPW-Design



 
 
Example for wind turbine CM system [1]

Das Projekt DPW Design (Develop Pro Wind Design) ist ein Verbundprojekt zwischen DLR und Fraunhofer, gefördert vom BMUB mit einer 6-monatigen Laufzeit von 2013 bis 2014.

Als bundesdeutsche Großforschungseinrichtung beteiligt sich DLR für den Bau und die Nutzung der Forschungsinfrastruktur für den Windenergiesektor in Deutschland und Europa. Dieses Forschungsvorhaben ist bekannt unter der Bezeichnung „DLR Plattform for Research In Wind“ (DLR ProWind). Die Forschungspartner sind unter anderem Universität Oldenburg, Hannover, Bremen sowie Fraunhofer Institut für Windenergie (IWES). Das Ziel ist mindestens eine kleine Experimentalanlage, eine virtuelle Anlage und mehrere Demonstrationsanlagen bereitzustellen und diese für Forschungszwecke umfangreich und technologisch auf den aktuellen Stand auszurüsten. Um den Aufwand bewältigen zu können, wird das Gesamtvorhaben in vier Projekte unterteilt: DeveloProWind, Design Experimentalanlage, Virtuelle Anlage und DPW-Design.

Das Projekt DPW-Design dient zum einen zur vollständigen Instrumentierung der Forschungsanlagen und zum anderen zur Sicherstellung des Experimentalbetriebs. Eine umfassende Instrumentierung ist nötig, um die  Daten des Rotors, der Gesamtanlage sowie der Umgebung erfassen zu können. Eine notwendige Grundlage hierzu ist eine gesammelte Datenerfassung. Eine weitere Notwendigkeit ist die Entwicklung einer experimentellen Anlagenregelung, um den Forschungsbetrieb möglich zu machen. Die Datenerfassungsanlage soll außerdem zur Kopplung mit der virtuellen Anlage Schnittstellen für alle Teilbereiche anbieten.

DLR-FT Abteilung Sichere Systeme & Systems Engineering nimmt in den Teilarbeitspaketen „Anlagen-Instrumentierung“ und „Anforderung Zustandsüberwachung“ an diesem Projekt teil. Die wesentliche Aufgabe dieses Arbeitspaketes besteht darin, Vorschläge und Anforderungen für die Instrumentierung im Hinblick auf Forschungsarbeiten zum Thema Condition Monitoring des Antriebstrangs zu erarbeiten.

Literaturverweis:
[1] S. Sheng and P. Veers, “Wind Turbine Drivetrain Condition Monitoring – An Overview,” System Health Conference, Virginia Beach, Virginia, 2011.


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