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Versuchsanlagen
ATRA

Advanced Technology Research Aircraft ATRA


Seit 2006 ergänzt ein neues Forschungsflugzeug die versuchstechnischen Einrichtungen des DLR. Das Advanced Technology Research Aircraft ATRA, ein Airbus A320, wird den fliegenden Simulator ATTAS als Flugversuchsträger ablösen. ATRA wird – über seine Bedeutung für die Institute des DLR hinaus – auch für die europäische Luftfahrtindustrie ein wichtiges Instrument sein, um die in den nächsten zwei Jahrzehnten anstehenden Aufgaben zur Erforschung eines umweltverträglichen und effizienten Luftverkehrs realitätsnah und flexibel erfüllen zu können. Die technischen Modifikationen des Airbus A320-Serienflugzeugs werden jetzt schrittweise umgesetzt, um einen möglichst nahtlosen Übergang des Forschungsflugbetriebs in Braunschweig zu gewährleisten.
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ATTAS

In-Flight-Simulator VFW 614 ATTAS


Der ATTAS ist ein einzigartiges Flugsimulations- und Demonstrationsflugzeug, das in erster Linie für die DLR-Forschung in den Feldern von Flugkontrolle, Flugführung, Flugqualitäten und Mensch-Maschine-Schnittstelle verwendet wird. Der Vorläufer, der HFB 320 Bordsimulator (1972-1984) legte die Basis für die ATTAS Entwicklung im DLR, die von 1981 bis 1986 zusammen mit MBB in Bremen als der Hauptauftragnehmer stattfand. Das Projekt wurde vom deutschen Ministerium für Forschung und Technologie unterstützt.
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FHS Vorschaubild

In-Flight-Simulator EC 135 FHS


EC 135 (FHS), Flying Helicopter Simulator, ist ein einzigartiges, fortschrittliches Lufttestbed, das in der Entwicklung ist. Das Ziel des Entwicklungsprojekts, das weithin vom deutschen Ministerium für Verteidigung, vom DLR und der Industrie finanziert wird, soll Schlüsseltechnologien für die zukünftigen Generationen militärischer und ziviler Hubschrauber zur Erweiterung der Flugoperation in Richtung der 24 h und Allwetterbedingungen auswerten. FHS ist geplant, der Bordauswertung von neuen Kontrolltechnologien, Cockpitplänen und Mensch-Maschine-Schnittstellen eine wirkliche Umgebung und der Pilot-in-the-Loop zu erlauben. Er basiert auf einem EC 135 Hubschrauber, der mit Fly-by-Light-Technologie, smarten Zugriffsarmen, hohen Geschwindigkeitsprozessoren, neuesten Sensoren und modernen, programmierbaren Anzeigensystemen ausgerüstet ist.
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EFCS-Rig

EFCS-Rig


Für effiziente, ergebnisorientierte Forschungsarbeiten in dem komplexen und sicherheitskritischen Bereich der Flugsteuerung wurde die Großanlage EFCS-Rig aufgebaut, welche sowohl die Untersuchung neuer Subsystemlösungen als auch die Betrachtung der Interaktion neuer Systemkonzepte mit weiteren Systemen der Flugsteuerung ermöglicht - die Betrachtung des „System of Systems“. Die Basis dafür bietet die Kopplung eines Aktuatorprüfstands mit einer Cockpitsimulationsumgebung zu einem Iron Bird, der über einen zentralen Steuerstand bedient wird. Dadurch wird die Durchführung von Closed-loop-Untersuchungen neuer Systemkonzepte bis hin zur Beurteilung deren Auswirkungen auf die Flugeigenschaften ermöglicht. Durch die Einbindung von Hard- und Softwarekomponenten der Flugsteuerung können neue Systeme bereits in einem frühen Entwicklungsstadium sehr tiefgreifend untersucht werden.
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ARTIS

Autonomous Rotorcraft Testbed for Intelligent Systems - ARTIS


Autonomous Rotorcraft Testbed for Intelligent Systems (ARTIS) ist ein integriertes Gesamtsystem zur Entwicklung und Erprobung von Technologien und Komponenten für das autonome Fliegen. Es steht den Wissenschaftlern des Institutes zur Verfügung für Reglerentwicklung, Erprobung von Mensch-Maschine-Schnittstellen, Implementierung intelligenten Verhaltens oder Sensorfusion. Weiterhin werden die Flugversuchsträger zur Gewinnung von Kamerabildern für die Bildverarbeitung und als Demonstrator neuer Technologien wie der Kollisionsvermeidung oder der optischen Navigation genutzt. Als Vertreter der Klasse der taktischen VTOL UAVs ist ARTIS auch für Drittmittelprojekte aus Verteidigung und polizeiliche Aufgaben interessant.
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Systemsimulation

Systemsimulation ATTAS und FHS


Die Systemsimulation ist ein Schlüsselement für die Entwicklung und den Betrieb der fliegenden Simulatoren ATTAS und HESTOR (ACT/FHS). Sie erfordert eine vollständige Abbildung aller Funktionen und Sub-Systeme für eine Hardware-in-the-Loop Simulation am Boden. Diese Vorgehensweise stellt einen effizienten Weg dar zur Vorbereitung von Flugversuchen, Piloten- und Besatzungstraining und insbesondere der Überprüfung durchgeführter Hard- und Softwareänderungen unter Echtzeitbedingungen dar.
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Rotorversuchstand

Rotorversuchstand


Die Erzeugung einer experimentellen Datenbasis, die von im Windkanal und im skalierten Maßstab untersuchten Modellen auf reale Hubschrauber übertragbar ist, erfordert komplexe Versuchstechniken. Die Entwicklung und Verbesserung solcher Versuchstechniken sind die Hauptziele bei der Hubschraubersimulation im Windkanal. Hierfür betreibt das Institut zwei Versuchseinrichtungen zur Windkanaluntersuchung von skalierten Hubschraubermodellen, nämlich die Rotorversuchsstände ROTEST und ROTOS.
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Großanlagen
In-Flight-Simulator VFW 614 ATTAS
In-Flight-Simulator EC 135 FHS
System Simulations ATTAS and FHS
Model Helicopter Test Stands ROTOS and ROTEST
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