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Emissionsbezogene Landeentgelte

21. September 2009

Während des Start- und Landevorgangs von Flugzeugen werden Emissionen der Schadstoffe NOx (Stickoxide) und HC (unverbrannte Kohlenwasserstoffe) verursacht. Beide Schadstoffe sind Vorläufersubstanzen für den sog. Sommersmog und können somit neben anderen Emissionsquellen zu einem lokalen Umweltproblem im Flughafenumfeld beitragen. Um diese Schadstoffe zu begrenzen, wurde im Januar 2008 erstmalig in Deutschland ein emissionsbezogenes Landeentgelt an ausgewählten Flughäfen eingeführt.

Ziel dieses Entgelts ist die Verbesserung der lokalen Luftqualität an Flughäfen in Deutschland. FW war an der Konzeption und der Analyse der ökonomischen Effekte des Entgelts maßgeblich beteiligt. Dieses Entgelt soll im Rahmen einer dreijährigen Pilotphase (2008-2010) erprobt werden. Während der Erprobungsphase fungiert FW als unabhängige Institution zur Gewährleistung der wettbewerbsneutralen Einführung des Entgelts an ausgewählten deutschen Flughäfen. Hierzu wird eine zentrale triebwerksbezogene Datenbank, auf die die Flughäfen bei der Entgeltberechnung zurückgreifen sollen, bereitgestellt und laufend aktualisiert. Mitte 2009
waren gut 19.000 Flugzeuge in dieser Datenbank aufgeführt.

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