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Einbeziehung des Luftverkehrs in den CO2-Emissionshandel

21. September 2009

Der internationale Luftverkehr hat eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für das Wirtschaftswachstum und den Wohlstand in unserer globalisierten und arbeitsteiligen Welt. Wie andere Verkehrsträger auch verursacht der Luftverkehr durch die Verbrennung von Kerosin jedoch lokal und global wirkende gasförmige Emissionen sowie Lärmemissionen. Die global wirkenden Emissionen des internationalen Luftverkehrs tragen mit großer Wahrscheinlichkeit zum anthropogenen Klimawandel bei. Als klimawirksame Emissionen des Luftverkehrs wurden CO2, NOX, Wasserdampf, Schwefel- und Russpartikel identifiziert. Insbesondere die chemischen Prozesse, die die vier letztgenannten Stoffe in der Atmosphäre auslösen, sind sehr komplex. Denn durch die Emissionen dieser Substanzen verändert sich die Methan- und Ozonkonzentration in der Atmosphäre und es können sich zunehmend Kondensstreifen und Zirruswolken bilden. Aktuellen Schätzungen des IPCC (2007) zufolge beträgt der Anteil des internationalen Luftverkehrs am globalen anthropogenen Treibhauseffekt zur Zeit etwa 3 %.

Einbeziehung des Luftverkehrs in den CO2-Emissionshandel (Download PDF)


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