26.10.2010 - Galileo-Vertragsabschluss für Satellitenbetrieb



 Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo (künstlerische Darstellung)
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Der Aufbau von Galileo, dem europäischen Satellitennavigationssystem der Zukunft, hat am 25. Oktober 2010 eine weitere Schlüsseletappe erreicht: In Brüssel erfolgte der Vertragsabschluss zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Spaceopal GmbH über den Betrieb von 18 Galileo-Satelliten. 

 

 Unterzeichnung der Verträge in Brüssel: ESA und Spaceopal vereinbaren den Betrieb von 18 Galileo- Satelliten
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Spaceopal ist ein Gemeinschaftsunternehmen der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR)mbH und der italienischen Firma Telespazio S.p.A. Die DLR GfR wurde 2008 in Oberpfaffenhofen gegründet und ist eine hundertprozentige Tochter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Die Vertragsunterzeichnung verdeutlicht das große Engagement und den klaren politischen Willen zur Schaffung eines eigenständigen globalen Satellitennavigationssystems Europas", erklärt der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner.

Aufgaben der Vertragspartner

Der Betriebsvertrag zwischen Spaceopal und der ESA ist der vierte von sechs Verträgen der Galileo-Aufbau-Phase. Damit können Ende nächsten Jahres die ersten Satellitenstarts erfolgen. Die insgesamt 18 Satelliten werden bis Oktober 2014 im Orbit für erste Navigationsdienste zur Verfügung stehen. Spaceopal übernimmt dabei die Vorbereitung und Durchführung des Gesamtbetriebs.

Zu den einzelnen Aufgaben gehören unter anderem die Steuerung der Satelliten, die Überwachung der Empfangsanlagen weltweit und die

Prozessierung der Navigationsdaten auf der Erde. Diese Aufgaben werden in den beiden

Galileo-Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen und in Fucino (Italien) jeweils durch die DLR GfR und Telespazio erbracht. Das Gesamtvolumen des aktuellen Vertrags beträgt rund 194 Millionen Euro.
 

 Galileo-Logo
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Über Galileo

Galileo ist ein gemeinsames Vorhaben der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Finanziert wird das Programm aus Mitteln der EU.

Hinweis: Die Inhalte dieses Dokuments sind nicht Äußerung der EU und/oder der ESA.


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http://www.dlr.de/gfr/desktopdefault.aspx/tabid-5183/12896_read-32442/