Abteilung SAR Technologie (Priv.-Doz. Dr. Andreas Reigber)



F-SAR an Bord einer Do-228, P-Band-Antenne unter dem Cockpit montiert, (c) Renato Burkhart

Die Abteilung SAR Technologie beschäftigt sich mit dem operationellen Betrieb des institutseigenen flugzeuggetragenen Radarsystems mit synthetischer Apertur E-SAR, dem Aufbau des verbesserten Nachfolgesystems F-SAR, sowie mit der Verarbeitung der mit diesen beiden Sensoren gewonnenen Daten. Die hauptsächlichen Forschungsthemen sind die Entwicklung und Demonstration neuer Radartechniken und Antennen, SAR-Datenverarbeitung sowie SAR Polarimetrie, Interferometrie und Tomographie.

Das E-SAR System wird an Bord eines DLR Flugzeugs vom Typ Do-228 betrieben. E-SAR-Kampagnen werden für kleine und mittelgroße Unternehmen, Universitäten, Forschungsinstitute sowie europäische und internationale Agenturen geflogen. Infolge der regen Kundennachfrage nach sehr hochauflösenden multimodalen SAR-Daten wird am Institut derzeit ein neues, verbessertes SAR-System, das F-SAR, entwickelt. Das neue System soll das E-SAR bis zum Jahr 2010 vollständig ablösen.

 

Die mit dem E-SAR durchgeführten Forschungsarbeiten liefern einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung zukünftiger, weltraumgestützter SAR-Systeme. Das E-SAR-System wird u.a. dazu genutzt, um SAR-Daten zukünftiger Satellitensysteme zu simulieren und neue Techniken (wie Bi-Statik oder SAR-Tomographie) zu demonstrieren. Eine wichtige Forschungsaufgabe der Abteilung ist dabei, sensorbezogene Anwendungen zu entwickeln, die sich z.B. der SAR Polarimetrie oder der Tomographie bedienen. 

 

Die Abteilung ist in vier Arbeitsgruppen untergliedert und repräsentiert die gesamte 'End-to-End' Expertise für flugzeuggetragenes SAR im DLR. Die Gruppen arbeiten eng zusammen und tragen zur Entwicklung neuer Konzepte und Techniken für satellitengestütztes SAR in den anderen Abteilungen des Instituts bei.

 

 


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