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Institut für Physik der Atmosphäre
Affiliation: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Physik der Atmosphäre, Oberpfaffenhofen, Germany
Prof. Dr. Markus Rapp
Institutsdirektor, Oberpfaffenhofen-Wessling
Institut für Physik der Atmosphäre
Das Institut erforscht die Physik und die Chemie der Atmosphäre vom Erdboden bis in die Stratosphäre. Die Kenntnis der dort ablaufenden dynamischen, wolkenphysikalischen und chemischen Prozesse ist Grundlage für vielfältige Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt. Sowohl auf regionaler wie auf der globalen Skala werden die maßgeblichen Mechanismen und Veränderungen in der Atmosphäre mit Fernerkundung, Messflugzeugen und Rechenmodellen quantifiziert und systematisch untersucht.
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Neues aus dem Institut
Neue Erkenntnisse zur arktischen Ozonschicht
April 2013
Als zentrales Ergebnis des EU-Projekts RECONCILE, das im Februar 2013 seine Arbeit abgeschlossen hat, wird erwartet, dass sich die Ozonschicht über dem Nordpol sich nach heutigem Ermessen bis Ende des Jahrhunderts erholt haben wird. Vier Jahre lang hatten Wissenschaftler von 35 Forschungseinrichtungen, darunter das Institut für Physik der Atmosphäre des DLR, und Universitäten aus 14 Ländern den chemischen Prozess der Ozonzerstörung untersucht. Ihre Forschungen haben noch einmal bestätigt, dass tatsächlich Chlorverbindungen dafür verantwortlich sind. Dank der neuen Erkenntnisse konnten die Wissenschaftler bestehende Klimamodelle verbessern. Dadurch lassen sich die künftige Entwicklung der Ozonschicht und die möglichen Folgen der Klimaveränderungen auf die Stratosphäre zuverlässiger vorhersagen.
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WxFUSION – Vorhersage von Wettergefahren – von der HGF als Ausgründungsvorhaben gefördert
Januar 2013
In der Abteilung „Wolkenphysik und Verkehrsmeteorologie“ des Instituts für Physik der Atmosphäre wurde ein neues Verfahren „WxFUSION“ zur Vorhersage von Gewittern entwickelt. Die Technologie nutzt Satelliten- und bodengestützte Radardaten, um Gewitter zu identifizieren, zu verfolgen und bis zu einer Stunde vorherzusagen. Außerdem kann das System Warnungen per eMail verschicken, wenn sich ein Gewitter im Umkreis von 100 Kilometern um einen ausgewählten Ort, beispielsweise einen Flughafen, befindet. Insgesamt dient die neue Technologie einer höheren Sicherheit und besseren Planbarkeit im Luftverkehr. Vorteile für die Nutzer sind die hohe räumliche Genauigkeit der Gewitterinformation bis hinunter zu einem Kilometer, eine regelmäßige Aktualisierung in Abständen von fünf Minuten und die Ausgabe in einem internationalen Standard-Format mit geringem Datenvolumen. So sind die Daten auch ins Cockpit eines Flugzeugs übertragbar.
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"Atmospheric Physics" - ein ausgezeichnetes Buch über die Atmosphärenforschung
Januar 2013
Das Institut für Physik der Atmosphäre (IPA) des DLR feierte 2012 sein 50-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum ist das Buch "Atmospheric Physics: Background - Methods - Trends" erschienen. Herausgeber ist Prof. Dr. Ulrich Schumann, der von 1982 bis 2012 Leiter des Instituts war. Mit diesem Buch werden die vielfältigen Themen und die Leistungsfähigkeit unseres Instituts einer breiten Leserschaft näher gebracht. Es richtet sich vor allem an Menschen, die bei ihrer Arbeit mit der Atmosphärenphysik in Berührung kommen, sei es in der Wissenschaft, im Lehrbetrieb, in verschiedensten Institutionen oder bei den zahlreichen Kooperationspartnern des Instituts für Physik der Atmosphäre. Nun erhielt das Buch bereits eine erste Auszeichnung: Die American Science Librarians International prämierte das Buch am 9. Januar 2013 auf der Tagung der American Meteorological Society für seine herausragenden aktuellen Beiträge.
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Messkampagne ESMVal mit HALO erfolgreich
Oktober 2012
Das im August 2012 an die Wissenschaft übergebene Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) ist von seiner ersten erdumspannenden Mission zurückgekehrt. Für die Überprüfung globaler Klimamodelle absolvierte HALO in nur zehn Tagen Messflüge vom norwegischen Spitzbergen bis zum Rand des antarktischen Kontinents.
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Erholung der Ozonschicht schreitet weiter voran
Oktober 2012
Wissenschaftler des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre haben entscheidend bei der Erstellung des Berichts der World Meteorological Organization (WMO) zur Entwicklung der Ozonschicht in der Stratosphäre mitgewirkt. Nach den Abschätzungen der Wissenschaftler wird die Ozonschicht etwa Mitte des 21. Jahrhunderts wieder die gleiche Dicke haben wie zu Beginn der 1980er Jahre. Aktuelle Auswertungen weltraumgestützter Messungen durch das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung und Modellrechnungen des Instituts für Physik der Atmosphäre unterstützen diese Aussage: die Regeneration der Ozonschicht schreitet weiter voran.
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30/08/2012
Zunehmende Verschmutzung der Arktis infolge des Klimawandels – IPA erforscht Schadstoffquellen
August 2012
Luftverkehr über dem Nordatlantik verursacht messbaren Tagesgang von Zirruswolken.
Juni 2012
50 Jahre Institut für Physik der Atmosphäre
Juni 2012
Messflüge zur Untersuchung der Ozonbildung durch Gewitter
November 2011
Einsatz des DLR-Forschungsflugzeugs Falcon in Malaysia
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