Institut für Physik der Atmosphäre Affiliation: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Physik der Atmosphäre, Oberpfaffenhofen, Germany
Prof. Dr. rer. nat. habil. Ulrich Schumann
Institutsdirektor, Oberpfaffenhofen-Wessling
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Institut für Physik der Atmosphäre Das Institut erforscht die Physik und die Chemie der Atmosphäre vom Erdboden bis in die Stratosphäre. Die Kenntnis der dort ablaufenden dynamischen, wolkenphysikalischen und chemischen Prozesse ist Grundlage für vielfältige Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt. Sowohl auf regionaler wie auf der globalen Skala werden die maßgeblichen Mechanismen und Veränderungen in der Atmosphäre mit Fernerkundung, Messflugzeugen und Rechenmodellen quantifiziert und systematisch untersucht. |
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Neues aus dem Institut
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Ergebnisse der ersten Flugzeug-Messungen in Vulkanasche-Wolken Mai 2010 Das DLR-Forschungsflugzeug Falcon hat vom 19. April bis zum 3. Mai 2010 insgesamt neun Messflüge zur Vulkanasche-Belastung über Europa auf Grund des Ausbruchs des isländischen Eyjafjalla durchgeführt. Aus den Messungen lassen sich auch Maßnahmen für die bessere Organisation des Luftverkehrs bei Vulkanausbrüchen ableiten. In Zukunft wird es Grenzwerte für die sichere Luftfahrt geben. Die Vorhersagen müssen dann nicht nur die Anwesenheit einer Aschewolke vorhersagen, sondern auch die Masse-Konzentration, was, wie auch Modellierer in anderen Instituten betonen, viel schwieriger ist. Die Notwendigkeit für den Betrieb eines Notfall-Flugzeuges, nicht nur für Vulkanasche, sondern auch für andere Gefahren, ist klar belegt. Damit kann, wie der Fall zeigt, Milliardenschäden von der europäischen Volkswirtschaft abgewendet werden. |
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Erfolgreicher Messflug des DLR-Forschungsflugzeugs "Falcon 20E" April 2010 Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben am Montag, 19. April 2010, einen mehr als dreistündigen Messflug zur Vulkanasche-Wolke über Deutschland durchgeführt. Während des Fluges wurden Höhe, Ausdehnung und Zusammensetzung der Aschewolke in verschiedenen Höhen gemessen. Das LIDAR Bild zeigt die horizontale und vertikale Verteilung der Vulkanasche während des Fluges des DLR-Forschungsflugzeug "Falcon 20E" von Oberpfaffenhofen nach Leipzig, dann über Hamburg nach Bilthoven (Niederlande) und zurück über Stuttgart nach Oberpfaffenhofen.
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Ein umfangreiches Strahlungstransfermodell für das Erde-Atmosphäre-System April 2010 Das ESA-Projekt ESASLight wurde am 17.03.2010 nach genau zweijähriger Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Projekts war die Entwicklung einer benutzerfreundlichen Toolbox für die Simulation aktueller und zukünftiger Erdbeobachtungsinstrumente im sichtbaren und infraroten Spektralbereich. Das Projekt wurde am DLR Institut für Physik der Atmosphäre (IPA) in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München und dem DLR Institut für Methodik der Fernerkundung (IMF) durchgeführt. |
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Testlauf in Island vor dem Start des Satelliten ADM-Aeolus März 2010 Wissenschaftler des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre führen zahlreiche technische Demonstrationen für ADM-Aeolus durch, eine meteorologische Satelliten-Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Für die letzte Versuchsreihe reisten die Forscher nun nach Island. Durch die Nähe zu Grönland und dem atlantischen Sturmtiefgebiet wurde die Insel zum perfekten Ort für die Testläufe mit dem DLR-Forschungsflugzeug Falcon. |
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