Der „AISat“ ist der erste nationale Satellit, der Beobachtungen der weltweiten Schiffsbewegungen mit Hilfe des in der Seeschifffahrt vorgeschriebenen Automatic Identification Signals (AIS) ermöglicht. Damit sollen neueste Methoden und Verfahren zur
- Schiffsroutenoptimierung,
- der Sicherung der europäischen Außengrenzen,
- der Sicherung der Seeschifffahrtsstraßen sowie
- der Sicherung von maritimen Infrastrukturen
entwickelt und unterstützt werden. Durch den Einsatz einer Hochgewinn-Helix Antenne ist es erstmals möglich, neben den Class-A und Class-B Signalen der kommerziellen bzw. nicht-kommerziellen Schiffe auch Signale der Seenotrettungsbaken (AIS-SART) zu empfangen.
Projekt-Logo AISat
Bodenstation
Die Bodenstation dient zusätzlich zum Betrieb und Steuerung von Kleinstsatelliten (Nano-Sat) und wird stetig erweitert. Aktuell wird die Bodenstation für den Satelliten AISat (CLAVIS-1) optimiert. Der Satellit trägt das Rufzeichen DP0AIS und wird voraussichtlich ab 2011 AIS-Schiffssignale vom Weltraum empfangen. Durch zwischengespeicherte AIS-Daten, war es möglich eine Schiffskollision auf der Weser nachzuvollziehen.
Antennenanlage Institut für Raumfahrtsysteme
Operation Center
Kollision auf der Weser-Hanseatic Spirit und ASCANIA
Project L.A.R.S. (
Large Arctic Radio Station for small satellites)
Ziel ist es am DLR-Standort in Inuvik (Canada) ein Bodensegment aufzubauen, welches den Betrieb von Kleinstsatelliten im VHF-UHF- und S-Band ermöglicht. Durch die optimale Lage der Station ist es möglich, mehrere Überflüge der Satelliten zu erfassen und die wissenschaftlichen Daten abzurufen. Das gesamte Bodensegment wurde durch die Abteilung Satellitensysteme entworfen. Fernwartung der Anlage und optimierte Antennen, sowie modernste Empfänger-und Umsetzertechnik sind Grundbestandteil dieses Systems. Empfangende Daten sollen mit modernster SDR-Technologie erfasst und zur Auswertung bereitgestellt werden.
Optimierte Antennen
Aufbau und Simulation der Antennen
Antennenfeld in Inuvik-Studie
Datenspeicherung und Bereitstellung
Satellitenbetrieb