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Experimente zur Gravitationsbiologie

Tadpoles: Schüler begleiten Weltraumexperiment mit Kaulquappen des Krallenfrosches



Prof. Horn (Universität Ulm) und seine französischen Kollegen untersuchten auf der französischen Taximission Andromède im Oktober 2001 an Kaulquappen des Krallenfrosches, wie sich sein Gleichgewichtssystem bei fehlender Schwerkraft entwickelt. Das Gleichgewichtssystem ist bei Tieren und Menschen primär für die Wahrnehmung von Schwerkraft und damit für die Orientierung im Raum zuständig.

Aus der Analyse des Schwimmverhaltens der Kaulquappen und weiteren neurophysiologischen Untersuchungen versucht man, den Ursachen der Raumkrankheit auf die Spur zu kommen, an der viele Astronauten in den ersten Tagen eines Weltraumflugs leiden. Kaulquappen sind gerade in der deutschen Weltraumforschung etablierte Versuchsobjekte, die unter anderem bereits während der D-2 Shuttle-Mission 1993 untersucht wurden.

Zusätzlich zum wissenschaftlichen Wert ging es bei diesem Experiment auch um die Einbindung von Schülern in die Weltraumforschung. In einem deutsch-französischen Kooperationsprojekt wurden Schüler aus Nancy und Ulm im Rahmen ihres Biologieunterrichtes mit begleitenden Versuchen an der Vorbereitung und Auswertung des Weltraumexperiments beteiligt. Die jungen Forscher waren mit großer Begeisterung bei der Sache; in öffentlichen Abschlussveranstaltungen in Ulm und Paris stellten sie ihre Ergebnisse im Jahr 2002 vor und diskutierten diese mit Wissenschaftlern und Astronauten.


Tadpoles:

Development of Amphibians in Microgravity
Forschungsgebiet: Gravitationsbiologie
Zeitraum: Oktober 2001
Einsatzbereich: Russischer Teil
Partner: ESA
Status: abgeschlossen
Ansprechpartner:   Prof. Dr. Eberhard Horn, Universität Ulm


Erstellt am: 19.02.2008 12:00:00 Uhr
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