Experimente zur Strahlen- und Exobiologie
TRIPLE LUX: Einwirkungen von Raumflugbedingungen auf das Erbgut und das Immunsystem - Erprobung eines neuen kombinierten Messsystems
Ziel des Projektes TRIPLE LUX ist die Konstruktion und Erprobung eines hoch empfindlichen Messsystems zur Erfassung von Schadwirkungen auf das Erbgut und das Immunsystem. Dabei soll der Einfluss von kosmischer Strahlung, Schwerelosigkeit und erhöhter Schwerkraft auf die DNA sowie auf die Phagozytose, einer wichtigen Komponente der Immunabwehr, untersucht werden. Hierfür stehen drei verschiedene Zellsysteme zur Verfügung: Bakterien, Muschelhämozyten und Säugerphagozyten, die unabhängig voneinander mit veränderten Lichtsignalen auf die Beeinträchtigung wichtiger Lebensfunktionen reagieren. Die notwendigen Voraussetzungen für den Einsatz unter Weltraumbedingungen sind gegeben. Die Zellen sind im eingefrorenen Zustand über lange Zeiträume hinweg lagerfähig. Die Tests haben sich als robust und zuverlässig erwiesen. Das neue Messsystem eignet sich in besonderer Weise für eine Risikoabschätzung bei Langzeit-Raumflügen, lässt sich aber auch für Chemikalientests sowie für Überwachungsaufgaben in der wirkungsbezogenen Umweltanalytik heranziehen, ohne auf Tierversuche angewiesen zu sein.
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TRIPLE LUX: |
Analyse der zellulären Mechanismen von Strahlenschäden |
| Forschungsgebiet: |
Strahlenbiologie |
| Zeitraum: |
Mai 2009 |
| Einsatzbereich: |
Columbus |
| Partner: |
ESA |
| Status: |
geplantes Experiment |
| Ansprechpartner: |
Dr. Bertold Hock, Technische Universität München |
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