Experimente zur Strahlen- und Exobiologie
Matroshka-2A: Ein menschliches Phantom für die Strahlenbiologieforschung
Das Experiment MATROSHKA zur Messung der Strahlenbelastung innerhalb und außerhalb der ISS
Die Untersuchungen zur Strahlenbiologie mit dem "menschlichen Phantom" Matroshka wurden im Jahr 2006 mit weiterentwickelten Sensoren fortgesetzt, die im Dezember 2005 mit dem Transportflug Progress 20P zur ISS gebracht worden waren. Nach Installation der neuen Detektoren wurde im Jahr 2006 mit Matroshka die Strahlenbelastung innerhalb der ISS gemessen. Langzeitastronaut Thomas Reiter brachte bei seiner Rückkehr zur Erde im Dezember 2006 Detektoren zur Auswertung mit zurück. Diese Messwerte dienen auch als Vergleich zu den im Experiment DOSMAP im Jahre 2001 aufgenommenen Daten. Zudem können nun zum ersten Mal Daten verglichen werden, die mit demselben System innerhalb und außerhalb der Raumstation erhoben wurden.
Im Februar 2008 begann die Experimentphase "MATROSHKA-2B", in der auch die aktiven Strahlungsdetektoren wieder zum Einsatz kommen. Anschließend geht es noch einmal für ein gutes Jahr zurück auf die Außenseite der ISS. Von den Ergebnissen erhofft man sich Hilfe für die Entwicklung geeigneter Gegenmaßnahmen, die nicht nur für die Astronauten, sondern auch für Menschen auf der Erde an strahlenbelasteten Arbeitsplätzen von Bedeutung sein werden.
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Matroshka-2A: |
Study of Depth Dose Distribution Inside a Human Phantom Using the Matroshka Facility |
| Forschungsgebiet: |
Strahlenbiologie |
| Zeitraum: |
Februar 2005 |
| Einsatzbereich: |
russischer Teil, externe Plattform |
| Partner: |
ESA |
| Status: |
laufendes Experiment |
| Ansprechpartner: |
Dr. Günther Reitz, DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin |
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