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NASA-Astronaut Rex Walheim



 NASA-Astronaut Rex Walheim
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Rex Walheim wurde am 10. Oktober 1962 in Redwood City, Kalifornien (USA) geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Hobbys sind Skifahren, Wandern, Softball und American Football.

Ausbildung

Rex Walheim ist Wirtschaftsingeniuer. 1980 erlangte er sein Abitur an der San Carlos High School in San Carlos, Kalifornien, 1984 den Bachelor of Science in Maschinenbau an der University of California, Berkeley und 1989 den Master of Science in Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Houston.

Berufserfahrung

Walheim wurde im Mai 1984 zum Leutnant der amerikanischen Luftwaffe ernannt. Im April 1985 wurde er an den Luftwaffenstützpunkt Cavalier in North Dakota abgeordnet, wo er als Kommandant des Raketenfrühwarnsystems tätig war.

Im Oktober 1986 wurde er an das Johnson Space Center in Houston (Texas) berufen, wo er als Flugkontrolleur für mechanische Systeme und leitender Betriebsingenieur für das Fahrgestell, die Bremssysteme und die Notlandebahnabsperrung des Space Shuttle tätig war. Im August 1989 wurder er in das Hauptquartier des Raumfahrtkommandos der amerikanischen Luftwaffe in Colorado Springs versetzt und arbeitete dort als Leiter des Programms zur Weiterentwicklung von Raketenwarnsystemen.

Nach seiner Ausbildung zum Testpiloten, die er zwischen 1991 und 1992 absolvierte, wurde Walheim dem kombinierten Testprogramm für den Mehrzweckkampfjet F-16 (Fight Falcon) am Stützpunkt Edwards zugeteilt und arbeitete als Kommandant und Projektleiter der Avionik und Kampfflüge. Von Oktober 1986 bis Januar 1989 war Walheim als Flugkontrolleur und Betriebsingenieur am Johnson Space Center tätig.

Im März 1996 wurde er von der NASA ausgewählt und im August 1996 an das Johnson Space Center abgeordnet. Nach zwei Jahren Ausbildung und Bewertung qualifizierte er sich für den Flugeinsatz als Missionsspezialist. Zunächst übernahm Walheim technische Aufgaben in der Abteilung Raumfahrzeugbetrieb des NASA-Astronautenbüros, wo er an der Entwicklung der ersten Verfahren und Anzeigen der Internationalen Raumstation mitwirkte und als Verbindungssprecher (CAPCOM) im Missionskontrollzentrum eingesetzt wurde. Zudem führte er im Rahmen der Mission STS-110 (8. bis 19. April 2002) mehrere Außenbordeinsätze (EVA) durch. Nach seinem ersten Raumflug wechselte er in die Abteilung für Außenbordeinsätze, wo er das Astronautenbüro in Sachen EMU-Raumanzug (dem Raumanzug für Außenbordeinsätze) vertrat. Walheim wurde zum Missionsspezialisten der Mission STS-122 ernannt, mit der das Columbus-Labor der ESA zur Internationalen Raumstation gebracht wurde. Er nahm an allen drei Außenbordeinsätzen teil.


Erstellt am: 16.11.2007 20:10:00 Uhr
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