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NASA-Astronaut Stanley Love



 NASA-Astronaut Stanley Love
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Stanley Love wurde am 8. Juni 1965 in San Diego, Kalifornien (USA) geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Hobbys sind Fliegen, Wandern, Radfahren, Musik und Trickfilme.

Ausbildung

Stanley Love erhielt 1983 sein Abitur an der Winston Churchill High School in Oregon, 1987 seinen Bachelor of Science in Physik am Harvey Mudd College in Claremont/Kalifornien und 1989 den Master of Science. 1993 promovierte er in Astronomie an der Universität in Washington.

Berufserfahrung 

1994 erhielt Love einen Forschungsauftrag an der Universität Hawaii in Honolulu für die Modellerstellung der Bildung von meteorologischen Chondren sowie der Kollisionsentwicklung von Asteroiden und die Untersuchung der Wahrscheinlichkeit von Meteoriteinschlägen des Planeten Merkur. 1995 erhielt Love ein Forschungsstipendium des California Institute of Technology, mit dem er Forschungen im Sektor der Computersimulationen von Asteroidenkollisionen, der Eichung des Staubpartikeldetektors der Raumsonde Cassini und an Experimenten zum Verdichtungsstoß des Minerals Kalzit durchführte. 1997 wurde er als Ingenieur an das Jet Propulsion Laboratory versetzt und befasste sich dort mit Computermodellen von optischen Raumfahrzeug-instrumenten.

Im Juni 1998 wurde Love von der NASA ausgewählt und absolvierte ein zweijähriges Astronautentraining im Johnson Space Center und bald darauf bei den ISS-Expeditionen 1 bis 7 und der Space-Shuttle-Missionen STS-104, STS-108 sowie STS-112 als CAPCOM (Capsule Communication) eingesetzt und war somit für die Kommunikation mit der ISS-Boardmannschaft zuständig. Des Weiteren war er in der Explorations-Abteilung des NASA-Astronautenbüros tätig, wo er an der Entwicklung zukünftiger Raumfahrzeuge und Missionen mitwirkte.

2006 wurde Stanley Love zum Missionsspezialisten der Shuttle-Mission STS-122 benannt, bei das Weltraumlabor Columbus zur Internationalen Raumstation ISS gebracht wurde. Love nahm am ersten und dritten im Rahmen dieser Mission durchgeführten Außenbordeinsätze (EVA) teil. Beim ersten Ausstieg wurde Columbus angedockt, beim dritten Weltraumausstieg wurden die externen Versuchseinrichtungen EuTEF und SOLAR an der Außenwand von Columbus angebracht. Mit Hilfe des SOLAR-Observatoriums soll die Sonne zwei Jahre lang beobachtet werden. EuTEF, die European Technology Exposure Facility, beinhaltet neun Experimente, die den Umweltbedingungen des Weltalls ausgesetzt werden.


Erstellt am: 16.11.2007 20:20:00 Uhr
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