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"Bei der D1-Mission saßen wir im Fahrersitz" Am 30. Oktober 1985 startet das Space Shuttle Challenger mit dem europäischen Forschungsmodul Spacelab ins Weltall. Mit an Bord der D1-Mission: Ernst Messerschmid. Zum ersten Mal wurde eine Mission unter deutscher Verantwortung durchgeführt. Im Interview erzählt der ehemalige Astronaut von Schlaflosigkeit, dem Schweben im Weltall, Zwölf-Stunden-Schichten und Spesenabrechnungen der ungewöhnlichen Art. |
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Interview mit Alexander Gerst 1976 war nicht nur das Jahr, in dem Sigmund Jähn als erster deutscher Astronaut ausgewählt wurde, sondern auch das Geburtsjahr von Alexander Gerst. Heute ist es für Gerst selbst nur noch ein kleiner Schritt bis ins Weltall: Im Mai 2009 wurde er in das Astronautenkorps der Europäischen Weltraumorganisation ESA berufen. Im Interview spricht der Vulkanologe über seine Erwartungen an seine erste Mission, die Faszination des Mondes und über seinen Alltag bei der ESA. |
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Alexander Gerst Als 14. Deutscher wurde Alexander Gerst im Mai 2009 in das Astronautenkorps der Europäischen Weltraumorganisation ESA berufen. Zusammen mit fünf weiteren Kandidaten konnte Gerst sich gegen 8413 Mitbewerber durchsetzen. Seit September 2009 ist er im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln stationiert und durchläuft die Grundausbildung zum Astronauten. |
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Hans Schlegel Am 26. April 1993 flog Hans Schlegel im Rahmen der zweiten deutschen Spacelab-Mission (D2) als fünfter deutscher Astronaut in den Weltraum. Mit an Bord waren neben dem Deutschen Ulrich Walter noch fünf amerikanische Astronauten. Die multidisziplinäre Mission umfasste 88 Experimente. |
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Thomas Reiter Thomas Reiter verbrachte insgesamt 350 Tage im All und ist damit der europäische Astronaut mit der meisten Erfahrung. 1995 flog er zum ersten Mal auf der Mission Euromir 95 ins All. Mit 179 Tagen war die Euromir 95 die längste bemannte Raummission der ESA. Am 4. Juli 2006 ging es ein zweites Mal in den Weltraum: Thomas Reiter war der erste Europäer, der an einer Langzeitmission auf der Internationalen Raumstation ISS teilnahm. |
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Gerhard Thiele Gerhard Thiele wurde 1990 für die D2-Spacelab-Mission berufen. Als Backup-Nutzlastspezialist betreute er die Mission 1993 vom Kontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen aus. 1995 wurde er Direktor des Crew Training Centers (CTC) des DLR. Fünf Jahre später, am 11. Februar 2000, startete Thiele auf der STS-99 Mission zum ersten Mal ins All. |
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Reinhold Ewald Reinhold Ewald wurde 1990 ins Astronautenteam berufen. Wie schon Sigmund Jähn 14 Jahre vor ihm, nahm auch Ewald die Ausbildung im Juri A. Gagarin Kosmonautenausbildungszentrum Sternenstädtchen bei Moskau auf. Ins All gehen sollte es aber erst 1997 im Rahmen der zweiten deutsch-russischen Mission MIR '97: Auf der russischen Sojus TM 25 startete Ewald als Wissenschaftskosmonaut am 10. Februar ins All und verbrachte 18 Tage auf der russischen Raumstation Mir. |
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Klaus-Dietrich Flade Klaus-Dietrich Flade wurde am 23. August 1952 in Büdesheim nahe der belgischen Grenze geboren. Von 1974 bis 1976 absolvierte er eine militärische Offiziersausbildung und Ausbildung als Flugzeugmechaniker. Im Anschluss nahm er sein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr in München auf. |
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Ulrich Walter Ulrich Walter startete am 26. April 1993 gemeinsam mit dem Deutschen Hans Schlegel auf der D2-Mission ins All. Viele der durchgeführten Experimente erweiterten die sieben Jahre zuvor durchgeführte D1-Mission. Nach Ende der Mission kehrte Walter wieder nach Deutschland zurück und leitete ab 1994 vier Jahre lang die Entwicklung des "Deutschen Satellitenbild-Datenarchivs" des DLR. |
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Ernst Messerschmid Ernst Messerschmid war gemeinsam mit Reinhard Furrer Astronaut auf der D1-Mission am 30. Oktober 1985. Gemeinsam mit dem Holländer Wubbo Ockels führten die beiden Deutschen auf der multidisziplinären Mission 76 Experimente in den Bereichen Material- und Lebenswissenschaften, Navigation, Kommunikation und Technologie durch. |
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Reinhard Furrer "Ich flieg da mit", soll Reinhard Furrer gesagt haben, bevor er sich 1978 als Wissenschaftsastronaut bei der damaligen Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DFVLR, heute DLR) für die erste deutsche Spacelab-Mission, die gemeinsam mit der NASA durchgeführt werden sollte, bewarb. Er behielt Recht und ließ 699 Konkurrenten hinter sich. |
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Ulf Merbold Ulf Merbold kann auf 55 Tage im Weltall bei insgesamt drei Missionen zurückblicken. Damit ist er der Deutsche, der die meisten Flüge ins All aufweisen kann. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit an ihm: Als er am 28. November 1983 an Bord der Raumfähre Columbia vom Kennedy Space Center abhob, war er der erste Ausländer überhaupt, der mit einem amerikanischen Space Shuttle ins All flog. |
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Sigmund Jähn Am 26. August 1978 brach der DDR-Bürger Sigmund Jähn als erster Deutscher ins All auf. Zusammen mit seinem sowjetischen Kommandanten Valerij Bykowski flog er mit dem Raumschiff Sojus-31 zur sowjetischen Orbitalstation Saljut-6 und führte dort zahlreiche wissenschaftliche Experimente durch. Auf seinem achttägigen Flug hat Jähn 125mal die Erde umrundet. |
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