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Freitag, 12.03.2010
 
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Institut für Kommunikation und Navigation



Am Institut für Kommunikation und Navigation werden neue Systeme und Verfahren für die Funkübertragung und Funkortung entwickelt und untersucht. Angewandt werden sie bei der flächendeckenden Versorgung mit Multimediainhalten, ebenso wie bei der Internetanbindung von Satelliten, Flugzeugen oder entlegenen Gebieten. Für den Bereich der Hochratenübertragung zwischen Satelliten und zum Boden wird an optischen Übertragungsverfahren gearbeitet.

Bei der Satellitennavigation liegt ein großes Gewicht auf sicherheitskritischen Anwendungen, die eine sehr zuverlässige Positions- und Zeitbestimmung erfordern, sowie auf der Ortungsfähigkeit in Häuserschluchten und Gebäuden.

Die Arbeiten am Institut spannen den Bogen von der theoretischen Untersuchung bis zum experimentellen Aufbau von Komponenten und Systeme. Die Ergebnisse spielen eine wichtige Rolle in Luftfahrt und bodengebundenen Verkehr.

Derzeit hat das Institut etwa 130 Mitarbeiter, von denen etwa ein Drittel Doktoranden sind.

Seit September 2003 wird das Institut von Prof. Christoph Günther geführt. Es teilt sich auf in die Fachabteilungen

Daneben unterhält das Institut die Abteilung Institutsprojektmanagement und Institutsadministration, die die Führung großer Forschungsprojekte gezielt anstrebt und die wesentlichen Querschnittsfunktionen im Institut bündelt.

Der Hauptsitz des Instituts befindet sich in Oberpfaffenhofen bei München. Zwei Arbeitsgruppen der Abteilung Navigation befinden sich zudem am DLR-Standort Neustrelitz, etwa 100 kn nördlich von Berlin.

DLR-Center of Exellence 2008 bis 2010

Im Januar 2008 verlieh der DLR-Vorstand dem Institut den Titel „DLR-Center of Excellence 2008 bis 2010“ für seine Arbeiten auf dem Gebiet „Robuste und Zuverlässige Kommunikation“. Dieses Gebiet ist insbesondere für die Kommunikation für die Flugführung, Pre- und Post-Disastermanagement, Kommunikation für die Zugführung und Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation von hoher Bedeutung.


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