Optisches Tracking des Forschungsflugzeugs DO-228. Anhand der übermittelten GPS-Positionen konnte das Flugzeug in einer Entfernung von 10 bis 20 km verfolgt und der Sendelaser auf den hinter dem Teleskop liegenden Empfänger gebündelt werden.
Dazu ist die Kenntnis der eigenen Position und Lage im Raum erforderlich. Die Position und absolute Ausrichtung der Station wird vom integrierten Zwei-Antennen-GPS-System und einer speziellen Lagesensorik bereitgestellt. Zusätzlich erfolgten im Vorfeld Kontrollmessungen, indem verschiedene bekannte Punkte anhand deren GPS-Position lokalisiert wurden und somit eine Feinausrichtung vorgenommen werden konnte.
Während des Fluges konnte das Flugzeug auf der sog. Tracking-Kamera beobachtet werden, ohne dass manuelle Korrekturen erforderlich waren. Diese Korrektur erfolgt im Normalfall über optisches Tracking, indem der vom Flugzeug gesendete Laserstrahl mit einer Kamera verfolgt wird. Obwohl dieses System noch nicht aktiviert war, lag die Trackingabweichung im Mittel um nur 0,5° neben der erwarteten Position.
Darstellung des empfangenen Datensignals mit 155 Mbit/s. Oben: OGS-OP, unten: TOGS.