Nachwuchspreise und Auszeichnungen



DGLR Nachwuchspreis
Das Institut für Lufttransportsysteme freut sich über die Verleihung des DGLR Nachwuchspreises Hermann Köhl im September 2012 an Dipl.-Ing. Nils Helling für seine Diplomarbeit „Entwurf und Simulation eines geeigneten Sensorsystems zur sensorischen Erfassung von Flugzeugposition und –lage auf Basis des bestehenden Sensorkonzeptes".
DGLR AKTUELLE PREISTRÄGER

Reinhardt-Abraham Lufthansapreis
Über die Auszeichnung mit dem Reinhardt-Abraham Lufthansapreis Stiftungspreis, im September 2011 an Dipl.-Ing. Ralf Seemann im Rahmen seiner Studienarbeit „Modeling the Life Cycle Cost of Jet Engine Maintenance" freut sich das Institut für Lufttransport sehr.
REINHARDT ABRAHAM STUDIENFÖRDERUNG

LTH Förderung für Dipl.-Ing. Felix Dorbath
Felix Dorbath wurde für sein LTH (Luftfahrttechnisches Handbuch)-Paper „MA 401 12-01 Civil Jet Transport Aircraft (MTOM > 40t), Statistical Mass Estimation" für eine besondere Förderung durch die „LTH-Mittel für Fremdleistungen" ausgewählt. Durch die „LTH-Mittel für Fremdleistungen" werden jedes Jahr die besten LTH-Paper des vergangenen Jahres ausgezeichnet und deren Autoren speziell gefördert. Das Paper wurde in Zusammenarbeit mit Airbus im Rahmen des LTH Arbeitskreises Massenanalyse erstellt. Es enthält einen in sich konsistenten Satz von 10 Abschätzungsformeln, mit denen die Masse aller Komponenten von großen zivilen Verkehrsflugzeugen berechnet werden können. Herzlichen Glückwunsch an Felix für diese Leistung.

SAWE Best Paper Award für Felix Dorbath
Felix Dorbath hat den L. R. “Mike“ Hackney Best Technical Paper Award auf der 71th Annual Conference of the Society of Allied Weight Engineers (SAWE) gewonnen. In seinem Paper "Implementation of a Tool Chain for Extended Physics-Based Wing Mass Estimation in Early Design Stages" beschreibt Felix eine von ihm entwickelte Werkzeugkette, die es ermöglicht, neuartige Strukturkonzepte zu bewerten und entwerfen.
Felix beschreibt die Motivation für dieses Paper folgendermaßen: "Die konventionellen Methoden im Flugzeugvorentwurf benutzen zwar physikalisch-basierte Methoden für die Primärstruktur. Für  die Sekundärstruktur werden aber meist empirische Ansätze herangezogen, die auf den Merkmalen bereits existierender Strukturen gründen. Leider ist es mit solchen empirischen Modellen nur begrenzt möglich, die physikalischen Eigenschaften neuartiger Strukturkonzepte zu beurteilen." Mit der neuen Toolkette, die eine erweiterte physikalisch-basierte Abschätzung der Flügelmasse erlaubt, können nun auch neue Konzepte bewertet werden. Ein wissensbasierter Modelgenerator sorgt zusätzlich dafür, dass die Komplexität der Eingabeparameter überschaubar bleibt. Als zentral Datenstruktur benutzt die Werkzeugkette CPACS (Common Parametric Aircraft Configuration Scheme), ein Datenformat für den Flugzeugentwurf, das wesentlich am ILT mitentwickelt wurde.
Herzlichen Glückwunsch an Felix für diese Leistung


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