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Nadiraufnahme von Nepenthes Mensae



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Nadiraufnahme von Nepenthes Mensae
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Am 21. Januar 2008 überflog die ESA-Sonde Mars Express während Orbit 5212 in etwas mehr als 300 Kilometer Höhe Nepenthes Mensae, die nahe dem Äquator gelegene Übergangszone zwischen südlichem Hochland und den nördlichen Tiefebenen des Mars. Die Bildauflösung der Nadir-Aufnahmen beträgt 15 Meter pro Bildpunkt (Pixel). Norden ist rechts im Bild. Der Nadirkanal, der senkrecht nach unten blickende Kanal der High Resolution Stereo Camera (HRSC), liefert die höchste Auflösung der neun gleichzeitig aufgenommenen Bildstreifen des Kamerasystems auf Mars Express.

Nepenthes Mensae ist geprägt von steilen, scharfkantigen Geländekanten und von mehreren, aus der Tiefebene ragenden Tafelbergen: so genannten "Zeugenbergen", die darauf hindeuten, dass das Hochland einst weiter nach Norden und Nordwesten reichte. Erosionsprozesse haben Teile des Hochlands abgetragen und das Material in die nördliche Tiefebene getragen. Teile des Hochlands widerstanden der Erosion und zeugen heute von der früher größeren Ausdehnung des Hochlands. Von Südwesten mündet ein etwa 30 Kilometer langes Tal in die Tiefebene, an dessen Ende sich auffällige Material-Aufschüttungen befinden, die an Delta-Ablagerungen erinnern, wie sie auch von der Erde bekannt sind.

Bild: ESA/DLR/FU Berlin (G. Neukum).
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