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Übersichtsbild über Mangala Fossae



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Übersichtsbild über Mangala Fossae
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Diese Schwarzweiß-Draufsicht zeigt einen Ausschnitt aus den Mangala Fossae, in dem auch die Quellregion der Flüsse vermutet wird, die durch die Täler Mangala Valles nach Norden abflossen; Norden ist im Bild rechts.

Der westliche Teil der Region - in der unteren Bildhälfte - ist auffallend eben und zeigt nur kleinste Krater. Größere Einschlagkrater hingegen fehlen. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass das Gebiet geologisch relativ jung ist und wahrscheinlich von basaltischen Laven überflutet wurde (Bildausschnitt 1). Ursprung dieser Flutbasalte ist vermutlich die im Westen (oberhalb des Bildes) gelegene Vulkanregion Tharsis. Stellenweise ist die Grenze der bis zu 100 Meter dicken Lavadecke zum Hochland hin als scharfe Linie deutlich zu erkennen (2).

Zwei etwa 30 Kilometer große Einschlagkrater, deren östliche Flanken vermutlich im Zuge der Flutereignisse erodiert wurden, sind ebenfalls zu einem Teil von Lava geflutet worden (rechts in Bildausschnitt 2 und Ausschnitt 3). Die beiden Krater sind somit älter als die Flutbasalte. Im Südosten, am linken oberen Bildrand der Draufsichten befinden sich mehrere parallel zur Hangneigung aufgereihte Einsturztrichter (4), die wie auf einer Perlenschnur aufgereiht erscheinen. Solche Strukturen kommen zustande, wenn unterhalb der Oberfläche Material wegtransportiert wird und sich Hohlräume bilden. Stürzen diese Hohlräume unter der Last der Decken punktuell ein, so bilden sich an der Oberfläche derartige Einsturzkessel

Bild: ESA/DLR/FU Berlin (G. Neukum).
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