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Kooperation mit Forschungszentrum Jülich zu Schlaf, Koffein und Ermüdung



Das Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR erforscht in einer Kooperation mit dem Institut für Neurowissenschaften und Medizin 2 des Forschungszentrum Jülich die Wirkung von Schlaf auf das menschliche Gehirn. Die DLR-Wissenschaftler erforschen in der Studie die Auswirkungen von Schlaf und zirkadianer Rhythmik auf die Neurorezeptoren im Gehirn: Der Neuromodulator Adenosin spielt eine zentrale Rolle in der Regulation des Schlaf-Wachrhythmus. Die Relevanz der Adenosinrezeptoren für den Schlaf wird deutlich durch die Tatsache, dass die Rezeptoren durch Koffein blockierbar sind, was zu einer erhöhten Wachheit führt. Untersucht wird dieser Prozess in der Studie durch molekulare Bildgebung, zukünftig sollen solche Studien mit dem neuen Scanner des Instituts (PET-MR Hybrid) in der Forschungsanlage :envihab (http://www.dlr.de/envihab/), die im Juli 2013 eröffnet werden wird, durchgeführt werden. Dort wird die Kombination mit Daten von hochaufgelöstem EEG im Magnetresonanztomographen möglich sein. :envihab wird im Juli 2013 eröffnet.


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