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Neue Technologien zur Erforschung des Mars in britischer Mine getestet




(Quelle: Daily Mail Online)  

In der ersten Aprilwoche trafen sich zwanzig europäische Wissenschaftler in der Boulby Mine in Großbritannien, um neue Technologien für die Erforschung des Mars zu testen. Außerdem suchten sie nach Lebewesen bzw. Mikroorganismen, die in dieser Tiefe von 1,3 km leben und dadurch den Wissenschaftler neue Erkenntnisse bei der Suche nach extraterrestrischem Leben liefern. Diese Untersuchungen fanden im Rahmen eines neuen europäischen Programms zur Erforschung des Weltraums (MASE Mars Analogues for Space Exploration) statt, unter anderem nahmen daran Wissenschaftler aus dem DLR (Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, Abteilung Strahlenbiologie), teil. Im Rahmen von MASE soll erforscht werden, wie sich das Leben an Mars-ähnliche Habitate angepasst hat und anpassen kann.

Die Boulby Mine ist eine 1,3 km tiefe, aktive Salz- und Pottaschemine in der Nähe von Whitby an der Nordostküste von England. Die Mine bietet eine ideale Umgebung, um neue Technologien zur Untersuchung der Oberfläche und der Tiefe von Mars zu testen und dadurch gleichzeitig das Leben in den Tiefen der Erde zu verstehen. Da es teilweise Ähnlichkeiten zu den Bedingungen auf dem Mars gibt, ist das Ökosystem der Boulby Mine mit all ihren Besonderheiten und Organismen von großem Interesse für die Astrobiologie im Allgemeinen und für das im Rahmen des 7. EU-Rahmenprogramms geförderten MASE Projekts im Besonderen.


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