Weltraumphysiologie
Leitung: Prof. Dr. med. Jörn Rittweger

Grundlagen-Wörterbuch



Knochenformationsmarker
Knochenresorptionsmarker

Um Veränderungen des Knochenstoffwechsels zu erfassen, werden biochemische Marker und bildgebende Verfahren herangezogen. Der Knochenstoffwechsel ist keine statische Größe, sondern ein kontinuierlicher Umbauprozess, auf den verschiedene Regulationsmechanismen einwirken. Dieser dynamische Knochenstoffwechsel und damit die Aktivität der Osteoblasten und Osteoklasten, lässt sich durch biochemische Blut- und Urinmarker erfassen, die in die Zirkulation gelangen und zum Teil über die Niere ausgeschieden werden.
Knochenstoffwechsel
Der Knochen befindet sich in einem ständigen Umbauprozess. Jeglicher Umbau muss mit einem Abbau (Resorption) beginnen. Verantwortlich für den Abbau sind die knochenabbauenden Zellen, die Osteoklasten. Die knochenaufbauenden Zellen, die den abgebauten Knochen wieder neu aufbauen (Formation), heißen Osteoblasten. Osteoblast und Osteoklast sind eine Arbeitseinheit; sie beeinflussen sich gegenseitig. Dort wo alter Knochen von den Osteoklasten abgebaut wird, wird neuer Knochen von den Osteoblasten gebildet. Abbau und Aufbau sind also zeitlich und räumlich gekoppelt.
Plazebo sog. Scheinmedikament; unwirksame, indifferente Substanz

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