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Augenuntersuchung



Spaltlampe Haag-Streit 900BQ
Spaltlampe Haag-Streit 900BQ

Die Spaltlampe 900 BQ gilt in der Ophthalmologie weltweit als Wertmaßstab für die Spaltlampen-Mikroskopie.

Brillante Optik, feinste Präzisionsmechanik, Ausbaufähigkeit, Vielseitigkeit und höchster Bedienungskomfort machen die Einmaligkeit dieses Instrumentes aus.

Vorteile

  • Hervorragende Bildqualität
  • Viele Details durch hohen Kontrast erkennbar
  • Klare, bis ins Detail genaue Abbildung bei hervor-
    ragender Tiefenwahrnehmung
  • Höchster Komfort bei der Arbeit am Mikroskop, ohne Doppelbilder, ohne starke Ermüdungserscheinungen
  • Hohe Flexibilität bei der Untersuchung, optischer Schnitt mit vertikalem, horizontalem und schrägem Spalt möglich
  • Annähernd fließende Vergrößerung und großer "Zoombereich"
  • Bedürfnisgerechte Einstellung der Okulare und flexible, mühelose Bedienung
  • Umfassende Erweiterungs-
    möglichkeiten für Dokumentation, Tiefenmessung oder Tonometrie

Merkmale

  • HAAG-STREIT Qualitätsoptik
  • Beleuchtungsverhältnisse von 150'000 bis 600'000 Lux
  • Präziser Spalt und flexibel einstellbare Spaltlänge (0.2 - 8 mm bzw. 1 - 8 mm)
  • Konvergenter Einblick am Binokulartubus
  • 90° drehbarer Spalt und 20° neigbare Beleuchtungseinheit
  • 5-stufiger Vergrösserungs-
    wechsler (Galilei-System)
  • Regulierbarer Okular-Pupillenabstand, vertikal/ horizontal Verschiebung der Instrumentenbasis
  • Video Adapter, Foto Adapter und Digital Foto Adapter; Tiefenmess-
    geräte; Goldmann Applanationstonometer

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Automatischer Phoropter DIAMANT
Automatischer Phoropter Block Diamant

Kleiner, schneller, einfach besser - der automatische Phoropter DIAMANT ist ein modernes Untersuchungs- und Refraktionsgerät, das die Möglichkeiten neuester Technologien und Forschungserkenntnisse zu einem zukunftsweisenden System vereint. Durch die deutlich reduzierten Gehäuseabmessungen, den schnellen Glaswechsel und das einfache Handling wurde das Bild des zeitgemäßen Phoropters neu definiert.

Mit dem Block Phoropter DIAMANT werden durch zahlreiche, technisch-innovative Neuerungen die bekannten Nachteile bisheriger automatischer Phoropter aufgehoben.

Der DIAMANT hat transparente Scheiben, helle Fassungen und durchsichtige Gehäusesegmente. Damit wird der Gerätemyopie entgegengewirkt. Das scheinbare Sehfeld wird vergrößert. Der Sehkomfort wird dem einer Meßbrille ähnlicher. Das zusätzliche Licht im Augenumfeld erleichtert die parallaxfreie HDS-Messung. Die Zentrierabweichungen werden selbst aus größerer Entfernung erkannt.Die beidseitigen motorischen Prismenkompensatoren lassen sich problemos einschwenken. Die Prismen- Bestimmung erfolgt nacheinander für die vertikale und horizontale Basislage. Mit Hilfe der DIAMANT Software werden die prismatischen Korrekturen jedoch sofort auf beide Augen gleichmäßig aufgeteilt, so wie es auch bei der späteren Brillenfertigung erfolgt.

Der DIAMANT hat die Fläche der Scheibenpakete - bei Wahrung eines großen Meßbereichs, einer geringen Durchblicksdicke, sowie der Einbeziehung echter Kreuzzylinder - entscheidend verringert. Ein weitererVorteil des Block Phoropters DIAMANT ist die optimierte Glaswechselgeschwindigkeit, die praktisch keine störenden Zwischen- phasen mehr entstehen läßt und somit für optimale Untersuchungs- und Refraktionsergebnisse sorgt.

Das modular aufgebaute DIAMANT Konzept sorgt für eine problemlose Anbindung der Peripherie-Geräte wie Computer, Drucker, Infrarot-Fernbedienung und Sehzeichenprojektor. Verschiedene Untersuchungs- und Refraktionsgeräte (z.B. Autorefraktiometer, Scheitelbrechwertmesser) können über ein optional erhältliches PC-Softwarepaket oder die vorhandene EDV angeschlossen werden.

Der DIAMANT kann wahlweise über die Bedienungs- Software für Windows (TM) oder das neu konzipierte Bedienpult mit grafischer Benutzerführung gesteuert werden. Optional kann das System mit einer Infrarot Fernbedienung ergänzt werden.

Für beide Systeme gilt: der DIAMANT rationalisiert den Refraktionsablauf nach Ihrer persönlichen Arbeitsmethode. So läuft die Untersuchung fast von allein - vom sphärischen Glas über den Kreuzzylinder bis zur Steuerung des Sehzeichenprojektors. Einmalig ist: Anschlußmöglichkeiten bestehen für eine breite Palette von aktuellen Sehzeichenprojektoren verschiedener Hersteller.

Oculus Keratograph
Oculus Keratograph und Hornhaut-Topographiesystem

Durch Messung der Radien an bis zu 22000 Punkten auf der Hornhaut kann mit dem Hornhaut-Topographiesystemen eine Art "Landkarte" der gesamten Hornhautvorderfläche erstellt werden. Diese Darstellung ermöglicht es sich ein genaues Bild des Verlaufes einer Hornhautvorderfläche zu machen.

Die Besonderheit des Keratograph liegt in der Kombination eines Topographiesystems mit gleichzeitig integriertem Keratometer.

  • Großflächige globale Erfassung der Hornhaut durch 22.000 Meßpunkte
  • Digitale Bildübertragung und automatische Meßauslösung garantieren beste Reproduzierbarkeit
  • Berührungslose Messung durch 80mm-Arbeitsabstand

Vielfältige Darstellungsformen

  • Übersichtsdarstellung
  • Farbdarstellung groß
  • 3D-Darstellung
  • Fourier-Analyse
  • Zernike-Analyse
  • Indizes
  • Untersuchungen vergleichen
  • Refraktive Darstellung
  • Höhendaten
  • Kamerabild

Technische Daten

  • Meßbereich: 3-38 mm, 9-99 dpt
  • Genauigkeit: +/- 0,1 dpt
  • Reproduzierbarkeit: +/- 0,1 dpt
  • Anzahl der Ringe: 22
  • Arbeitsabstand: 80mm
  • Anzahl der Testpunkte: 22.000
  • Abmessungen H x B x L: 42 x 26 x 17 cm
  • Gewicht: 2,3 kg

Perimeter
Untersuchung des Gesichtsfeldes

Das Gesichtsfeld ist wie ein Halbkreis geformt.

Beim binokulären Sehen, dem Sehen mit beiden Augen, beträgt das Gesichtsfeld eines Menschen 180 Grad. Das ist der Bereich, den ein Mensch bei ruhig gestellten Augen und ohne den Kopf oder den Körper zu bewegen überblicken kann. Jedes Auge einzeln besitzt ein Gesichtsfeld von ungefähr 150 Grad. Das Gesichtsfeld der rechten und des linken Auges überschneiden sich in der Mitte. Diese Überschneidung beträgt etwa 120 Grad. Nur im Bereich der Überschneidung ist die Tiefenwahrnehmung möglich.

Bei einem Skotom fallen Teile des Gesichtsfeldes aus.

Als Blickfeld wird der Bereich bezeichnet, den ein Mensch bei ruhig gestelltem Kopf und Körper mit maximalen Augenbewegungen überblicken kann. Dieser Bereich ist sehr viel größer als das Gesichtsfeld. Beim binokularen Sehen beträgt das Blickfeld ungefähr 240 Grad. Ausfälle eines Teiles des Gesichtsfeldes nennt man Skotome. Skotome treten bei einer Reihe von Erkrankungen z. B. der Netzhaut oder der Sehbahn im Gehirn auf und sind aus diesem Grund von besonderer diagnostischer Bedeutung für den Augenarzt und den Neurologen.

Bei der Perimetrie muß der Patient Lichtpunkte erkennen.

Die Untersuchung des Gesichtsfeldes wird Perimetrie genannt und wird mit Hilfe eines Perimeters durchgeführt. Der Patient blickt in das Gerät, das ein Gesichtsfeld von 180 Grad immitiert. Der Patient muß seinen Blick auf einen festen Punkt richten und darf die Augen nicht bewegen. Nun werden in den normalen Gesichtsfeldbereich Lichtpunkte projiziert, die der Patient erkennen muß. Diese Untersuchung kann mit verschiedenen Lichtstärken, die der Empfindlichkeit der verschiedenen Bereiche der Netzhaut entsprechen durchgeführt werden. Auch Gesichtsfeldmessungen für Farben sind möglich, indem farbige Lichtpunkte projiziert werden. Das Gesichtsfeld für Farbsehen ist in der Regel kleiner, als das Gesichtsfeld für weißes Licht.

Visus Sehtestgerät Rodenstock R22

Ausgestattet mit den Testscheiben 119 nach DIN 58.220, Teil 5 und einer Testscheibe zur Prüfung der binokularen Sehfunktionen (Phorie- und Stereotest), bietet das R 22 mit seinen getrennten Optikkanälen für die Fern- und Nahprüfung sowie der Höhenverstellung bezahlbaren Komfort.

Rodenstock R22



Nyktometer Rodenstock 500

Rodenstock 500

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Untersuchung des Farbsinns

Der Mensch kann mehrere tausend Farben erkennen. Der Mensch ist in der Lage mehrere tausend Farbnuancen wahrzunehmen. Farben entstehen durch die Wahrnehmung von Lichtstrahlen einer bestimmten Wellenlänge zwischen 760 nm (rot) und 380 nm (violett). Die Farbwahrnehmung ist Aufgabe der Zapfen der Netzhaut, die hauptsächlich in der Fovea centralis lokalisiert sind.

Alle Farben werden durch Mischungen von Rot, Grün und Blau hergestellt. Alle Töne des Farbspektrums lassen sich im Auge durch das Mischen der drei Farben Rot, Grün und Blau herstellen. Ist die Empfindlichkeit für eine oder mehrere dieser Farben herabgesetzt, so kommt es zu Störungen des Farbensinns.

Die Rot-Grün-Störung kommt am häufigsten vor. Die häufigste Störung des Farbsinns ist die angeborene Rot-Grün-Störungen. Männer sind zu 8 Prozent und Frauen zu 0,4 Prozent von einer Rot-Grün-Störung betroffen. Meistens bemerken die Betroffenen die Farbsinnstörungen gar nicht, weil sie von Geburt an existiert.

Am seltensten sind Schwäche oder Ausfall des Blau-Gelb-Sehens. Angeborene Farbsinnstörungen können sich entweder in einer totalen Unfähigkeit ausdrücken, eine bestimmte Farbe wahrzunehmen oder in einer Schwäche bei der Wahrnehmung dieser Farben ausdrücken. Die Häufigkeit einer vollständigen Farbblindheit liegt für die Rotblindheit (Protanopie) bei 0,7 Prozent, für die Gründblindheit (Deuteranopie) bei 1,5Prozent. Für die Häufigkeit von Farbschwächen gilt: Rotschwäche (Protanomalie) 1,6 Prozent, Grünschwäche (Deuteranomalie) 4,2 Prozent. Die Tritanopie und Tritanomalie, Ausfall bzw. Schwäche der Blau-Gelb-Sehens ist mit einem Vorkommen von 0,001 Prozent außerordentlich selten.

 


 

Allfarbenanomaloskop IF-2
Vollautomatisches Allfarbenanomaloskop IF-2

  • Automatische Messung von Farbsehstörungen im Blaubereich
  • Rot-Grün-Farbenfehlsichtigkeit
  • Vollautomatisch, schnell und komplett deligierbar
  • Früherkennung von Glaukomschäden
  • Früherkennung diabetischer Retinopathie und anderer retinologischer Krankheiten
  • Grafisch ablesbare Ergebnisse und automatischer Kalkulation verschiedener Formeln.
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