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Genotoxische Untersuchungen von Wasser



Die Abteilung Strahlenbiologie des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin beschäftigt sich derzeit mit einem Forschungsauftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Themenbereich Wasser, Trinkwasser und Gewässerschutz. Das Projekt „ToxBox“, Koordination des Verbundes durch das Umweltbundesamt, Dienststelle Bad Elster, befasst sich mit „gefährdungsbasiertem Risikomanagement für anthropogene Spurenstoffe zur Sicherung der Trinkwasserversorgung"; die Arbeitsgruppe führt im Modul „Gentoxizität“ (Teilprojekt 4: SWITCH-Test) mit Hilfe des bakteriellen „SWITCH-Test“ genotoxische Untersuchungen von Wasser durch. Der SWITCH-Test ist ein bakterieller Kurzzeittest zur Erfassung der Geno- bzw. Zytotoxizität von verschiedenen Agenzien wie Chemikalien oder Strahlung. In diesem Teilprojekt werden die primären durch Schadstoffe und Schadstoffgemische hervorgerufenen Veränderungen am Erbgut quantitativ erfasst.

Die Abteilung Strahlenbiologie ist mit einer weiteren Arbeitsgruppe im Modul „Genotoxizität“ vertreten (Teilprojekt 7: NF-κB). In diesem Teilprojekt wird die Aktivierung des NF-κB Pathways als genotoxische Antwort untersucht. Hierfür wird mit einem rekombinanten humanen Nierenzellsystem (human embryonic kidney, HEK) gearbeitet.  Das Zellsystem ist stabil mit einem NF-κB-Reporterplasmid transfiziert (HEK-pNF-κB-d2EGFP/Neo) und mit Hilfe dieses Systems wird ermittelt, welchen möglichen genotoxischen Effekt die getesteten Substanzen haben können.

Für weitere Informationen folgen Sie bitte diesem Link zum Umweltbundesamt (UBA)!


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