Die Lärmwirkungsstudie NORAH („Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health“, deutsch etwa „Zusammenhänge zwischen Lärm, Belästigung, Denkprozessen und Gesundheit“) hat das Ziel, eine möglichst repräsentative und wissenschaftlich abgesicherte Beschreibung der Auswirkungen des Lärms vom Flug-, Schienen- und Straßenverkehr im Rhein-Main-Gebiet auf die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Wohnbevölkerung zu erhalten. Mehrere renommierte Forschungs- und Fachinstitutionen der Medizin, Psychologie, Sozialwissenschaft, Akustik und Physik haben sich zu einem Forschungskonsortium zusammengeschlossen, um der gesamtheitlichen Erforschung der Wirkung von Verkehrslärm nachzugehen.
Zu diesem Forschungskonsortium gehören:
Auftraggeber der Lärmwirkungsstudie NORAH ist die Gemeinnützige Umwelthaus GmbH (UNH) in Kelsterbach.
Weitere Informationen zu der NORAH-Studie und zu der Arbeit des UNH finden Sie unter www.umwelthaus.org.
Das DLR ist in diesem Projekt für die Schlafuntersuchungen zuständig. Im Sommer 2011 wurde der Schlaf von 49 Flughafenanwohnern 3 Nächte lang polysomnographisch in deren häuslicher Umgebung untersucht (vor Inbetriebnahme der neuen Landebahn Nordwest im Oktober 2011). Diese Schlafmessungen werden in den Sommern 2012 und 2013 fortgesetzt, um die Auswirkungen der Inbetriebnahme der neuen Landebahn und der damit einhergehenden Kernruhezeit von 23-5 Uhr (vorbehaltlich eines BVG-Urteils vss. im Frühjahr 2012) auf den Schlaf zu untersuchen.
Weitere Informationen über die NORAH-Studie finden Sie auch auf der Projekt-Website:
http://www.norah-studie.de/
und in den folgenden Dokumenten:
- Studiendesign (Umweltmed Forsch Prax 16(3) 133-139(2011)
- Übersichtspräsentation (ICBEN-Konferenz 2011), englisch