Der EML wurde durch einen Experimentvorschlag „Behälterfreies Prozessieren von Metallschmelzen im Weltraum“ (Dieter Herlach, Bernd Feuerbacher, Rainer Willnecker) an die DARA im Jahre 1985 initiiert. Voraussetzung für die Realisierung war ein Patent „Vorrichtung zum behälterlosen Schmelzen von Metallen im Weltraum“ (Dieter Herlach, Rainer Willnecker, Georg Lohöfer), das im Jahre 1989 durch das Deutsche Patentamt erteilt wurde. Durch die Einführung der Zweifrequenzen Methode konnte der Wirkungsgrad auf ca. 30% gesteigert werden, gegenüber einem typischen Wirkungsgrad von 1% von konventionellen terrestrischen Anlagen, eine notwendige Voraussetzung für die Entwicklung einer Anlage für den Weltraum mit seinen begrenzten Energieressourcen.
Der EML ist bisher die einzige Anlage zur Materialwissenschaftlichen Forschung für den Einsatz auf der Internationalen Raumstation deren Ursprung und Begleitung sowohl in technologischer Entwicklung als auch in neuartiger Wissenschaft zur Energetik und Dynamik sowie der Nichtgleichgewichtserstarrung unterkühlter Metallschmelzen beim DLR angesiedelt sind.