Was können Sonnen- und Windenergie wirklich leisten? Können sie eines Tages Kohle und Öl ersetzen? Häufig wird das diskutiert – in Internet-Foren, im Fernsehen und vielleicht auch manchmal in der Schule. Wenn euer Physiklehrer richtig gut ist – was wir hier mal einfach annehmen wollen –, „opfert“ er vielleicht eine Unterrichtsstunde und bespricht dieses Thema mit euch. Doch wie funktioniert das alles eigentlich? Wie wird aus Sonne überhaupt Strom gemacht? Was ist Erdwärme? Und was heißt Photovoltaik? Wenn andere darüber reden, kannst du entweder dumm daneben stehen. Oder du kennst dich aus und redest mit! Zugegeben: Das ist ein kleiner „Erpressungsversuch“, um euch zum Weiterlesen zu bewegen. Irgendwie muss man schließlich ja versuchen, dass junge Leute sich mit diesen wichtigen Fragen beschäftigen. Und wichtig sind sie wirklich. Immerhin geht es um eure Zukunft: um die Welt von morgen. Und eigentlich ist das mit den „erneuerbaren Energien“ auch richtig spannend ...
„Erneuerbar“? Was ist da „erneuerbar“? Nun. Sonne und Wind oder auch Erdwärme sind unerschöpflich. Man kann sie nicht verbrauchen – wie das bei Öl oder Kohle der Fall ist. Diese „alten“ Energieträger verbrennt man – und eines Tages ist der Ofen aus: Dann gibt es eben auf dieser Welt kein Öl und keine Kohle mehr. Deshalb – und weil bei der Verbrennung schädliche Abgase entstehen – sind Ingenieure schon seit Jahren dabei, andere Energiequellen nutzbar zu machen. Und zwar solche, die der Umwelt keinen Schaden zufügen. Und die sich eben wie der Wind ständig erneuern. So viel also zu diesem Begriff. Und jetzt das Wichtigste zu all diesen erneuerbaren Energien.