40 Tonnen kosmische Materie pro Tag?


Der Asteroidengürtel (künstlerische Darstellung). Bild: NASA, JPL, Caltech
Der Asteroidengürtel (künstlerische Darstellung). Bild: NASA, JPL, Caltech

Immer wieder stürzen Meteoriten auf die Erde: Hunderte und sogar Tausende pro Jahr. Glücklicherweise sind nur die wenigsten dieser kosmischen Gesteinsbrocken groß genug, um am Boden anzukommen. Die meisten verglühen durch die Reibungshitze, die beim Eintauchen in die dichteren Schichten unserer Atmosphäre entsteht. Aber immerhin „prasseln“ so rund 40 Tonnen kosmische Materie pro Tag in Form von Staub auf uns nieder, ohne dass wir das spüren. Und nur ganz selten kommt es zu schweren Einschlägen, die Krater in den Erdboden sprengen.

So könnte es aussehen, wenn ein großer Meteorit die Erde trifft (künstlerische Darstellung).
So könnte es aussehen, wenn ein großer Meteorit die Erde trifft (künstlerische Darstellung).

Zurzeit scheint keine Gefahr zu bestehen, dass uns ein großer Asteroid trifft. Sicherheitshalber entwickeln aber Experten aus aller Welt verschiedene Möglichkeiten, wie man Himmelskörper, die sich auf Kollisionskurs mit der Erde befinden, frühzeitig erkennen und vielleicht sogar von ihrer Bahn abbringen kann. Ein Projekt, an dem das DLR beteiligt ist, heißt NEOShield.