Voyager 1: Flug in die Unendlichkeit

Diese Nahaufnahme der Wolken auf dem Gas-Riesen Jupiter machte die Sonde Voyager 1 bei ihrem Flug in die Unendlichkeit. Bild: NASA, JPL
Diese Nahaufnahme der Wolken auf dem Gas-Riesen Jupiter machte die Sonde Voyager 1 bei ihrem Flug in die Unendlichkeit. Bild: NASA, JPL

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Vor über 30 Jahren – genauer im Jahr 1977 – startete die amerikanische Weltraum-Organisation NASA zwei Sonden namens Voyager 1 und Voyager 2. Sie durchquerten auf verschiedenen Bahnen unser Sonnensystem – bis weit hinaus zu den äußeren Planeten. Und danach flogen sie immer weiter. Bis heute. Inzwischen befinden sie sich am Rande unseres Sonnensystems. Aufgrund ihrer Flugbahn ist die Sonde Voyager 1 dabei besonders weit gekommen: mehr als 16 Milliarden Kilometer von uns weg! Kein anderes von Menschen gebautes Objekt ist so weit von der Erde entfernt. Und noch immer funktioniert die Sonde – weit über die ursprünglich erwartete Lebensdauer hinaus. Irgendwann in ferner Zukunft wird sie – wie auch ihre Schwestersonde – andere Sonnensysteme erreichen. Für den Fall, dass es dort intelligentes Leben gibt, haben beide Sonden eine Art CD mit Botschaften von der Erde an Bord.

Diese CD mit Botschaften von der Erde befindet sich an Bord der Voyager-Sonden. Darauf sind Grußworte an Außerirdische und jede Menge Fotos der Erde enthalten. Bild: NASA
Diese CD mit Botschaften von der Erde befindet sich an Bord der Voyager-Sonden. Darauf sind Grußworte an Außerirdische und jede Menge Fotos der Erde enthalten. Bild: NASA

Übrigens: Zwei andere vor vielen Jahren gestartete NASA-Sonden namens Pioneer 10 und Pioneer 11 fliegen zurzeit ebenfalls auf den Rand des Sonnensystems zu. Und dabei wurde ein ganz seltsamer Effekt entdeckt, der Wissenschaftlern und Technikern ein bis heute ungelöstes Rätsel aufgibt: Die Sonden fliegen etwas langsamer, als sie es allen Berechnungen zufolge tun müssten. Noch weiß niemand, warum …