42 astronomische Fragen


  1. Wieso hat die Woche eigentlich sieben Tage?
    Obwohl eine Woche mit fünf, sechs oder gar elf Tagen genauso vorstellbar ist, besteht die Woche in den meisten Kulturen aus sieben Tagen.

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  2. Warum ist es bei uns im Januar nicht kuschelig warm?
    Oder: Wann kommt die Erde der Sonne am nächsten? Tatsächlich kommt die Erde jedes Jahr Anfang Januar der Sonne am nächsten, wenn bei uns auf der Nordhalbkugel Winter ist.

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  3. Wo könnte im All Leben entstehen?
    Lebewesen, wie wir sie kennen, benötigen in der Regel flüssiges Wasser zum Leben. Auf der Oberfläche eines Planeten kann Wasser nur in flüssiger Form vorkommen, wenn der Planet einerseits nicht zu weit von seinem Stern, sprich seiner „Sonne“, entfernt ist ...

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  4. Wird der Mond eines Tages auf die Erde stürzen?
    Nein, damit ist auch unter ungünstigsten Umständen nicht zu rechnen. Zwischen zwei massereichen Körpern wie Erde und Mond herrscht zwar eine starke Anziehungskraft; und wirkte sie allein, so würden beide Himmelskörper tatsächlich aufeinander stürzen.

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  5. Hat der Mond eine „dunkle Seite“?
    In Wirklichkeit hat der Erdtrabant gar keine dunkle Seite – im Laufe eines Monats wird die gesamte Oberfläche des Mondes von der Sonne beschienen.

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  6. Wo ist es im Universum am kältesten?
    Das gesamte Universum ist durchdrungen von der so genannten Mikrowellen-Hintergrundstrahlung, einem Überbleibsel des Urknalls. Mikrowellen sind – wie das sichtbare Licht – elektromagnetische Wellen.

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  7. Wie schnell ist die Erde?
    Um diese Frage zu beantworten, muss man sich erst über das so genannte Bezugssystem im Klaren sein. Bezogen auf die Welle, auf der ein Surfer reitet, bewegt er sich praktisch nicht; aber vom Ufer aus betrachtet, rast er nur so dahin.

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  8. Wieso hat die Sonne dunkle Flecken?
    Dass ein himmlischer Körper wie die Sonne nicht makellos sein sollte – diese frevlerische Idee grenzte an Gotteslästerung und brachte dem Naturforscher Galileo Galilei (1564-1642) Ärger mit der katholischen Kirche ein.

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  9. Wozu Astronomie?
    Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften. Sie untersucht vornehmlich die materiellen und energetischen Eigenschaften der selbst leuchtenden (Sonne, Sterne) und nicht leuchtenden Himmelskörper (Planeten, Monde, Staub und so weiter).

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  10. Wo sind der Kleine Wagen und der Große Wagen geblieben?
    Der „Kleine Wagen“ und der „Große Wagen“ - selbst wer keine Ahnung von Astronomie hat, kennt sie zumindest vom Namen her.

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  11. Was ist der „wahre Mittag“?
    Am Tag der Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember ist der Tag auf der Nordhalbkugel am kürzesten und die Nacht am längsten. Danach werden die Tage, also der Zeitraum zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, wieder länger …

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  12. Polarlichter – Warum brennt manchmal der Himmel?
    Die Wikinger interpretierten die Leuchterscheinung als das Schimmern des Mondlichtes auf den Rüstungen der geisterhaften Walküren, wenn sie über den Himmel ritten. Doch wie entstehen eigentlich Polarlichter?

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  13. Wo ist der Planet zwischen Mars und Jupiter?
    1766 entwickelte der Physiker und Mathematiker Johann Daniel Titius eine Formel mit der sich die Abstände der Planeten zur Sonne (mit nur geringer Ungenauigkeit) herleiten lassen.

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  14. Kann man Asteroiden-Einschläge vorhersagen?
    Die so genannten NEOs (Near-Earth Objects) sind Asteroiden oder Kometen, die man in Sonnennähe an ihrem Kometenschweif erkennen kann. Kreuzen diese Mini-Himmelskörper bei ihrem Umlauf um die Sonne die Erdbahn, so kann es zur Kollision, dem so genannte „Impakt“, kommen.

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  15. Wie lässt sich ein Asteroiden-Einschlag verhindern?
    Ein Gedankenexperiment: Ein Asteroid oder Komet ist auf Kollisionskurs mit der Erde. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten den Impakt, also den Einschlag eines erdnahen Objekts abzuwenden …

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  16. Wieso gibt es überhaupt (noch) Materie?
    Materie ist, sehr vereinfacht formuliert, das, was man prinzipiell anfassen kann, also feste Körper und „Gegenständliches“ – im Unterschied zu Energie oder auch zu Gedanken und Ideen.

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  17. Wird LISA Einstein Recht geben?
    Raum und Zeit sind auch nicht mehr das, was sie früher einmal waren – unbeeinflussbare und absolute Dimensionen des Universums. So beschrieb sie Isaac Newton im 17. Jahrhundert. 1915 vollendete Albert Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie, die unsere Vorstellungen von Raum und Zeit grundlegend änderte.

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  18. Hat die Sonne eine Oberfläche?
    „Ja, selbstverständlich“, könnte manch einer antworten, „was für eine Frage!“ Zu bedenken ist allerdings, dass unsere Sonne – wie alle anderen Sterne auch – eine Kugel aus heißem Gas ist.

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  19. Was sind Gravitationslinsen?
    Vor 90 Jahren unternahm Arthur Eddington eine Expedition nach Westafrika, um die Allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein zu bestätigen. Eddington war natürlich kein Völkerkundler oder Geologe, sondern Astrophysiker und er beobachtete dort am 29. Mai 1919 eine Sonnenfinsternis.

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  20. Wo dauert ein Sturm mehrere Jahrhunderte?
    Die längsten dokumentierten Stürme auf der Erde dauerten bis zu fünf Wochen. Vergangenes Jahr beobachteten Astronomen auf dem Saturn einen Sturm, der mehr als fünf Monate wütete.

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  21. Wie lange scheint die Sonne noch?
    Eine konstant strahlende, „intakte“ Sonne ist für unser Überleben auf der Erde entscheidend. Doch die Sonne durchläuft einen bewegten Lebenszyklus, der von großen Veränderungen geprägt ist.

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  22. Wie entstand der Mond?
    Die heute favorisierte Entstehungshypothese ist die „Kollisionstheorie“. Sie erklärt bislang am besten, worin sich die Zusammensetzungen von Erdgestein und von Mondgestein gleichen und unterscheiden.

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  23. Wohin des Weges, Milchstraße?
    Milchstraße und Andromedagalaxie bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 120 Kilometern pro Sekunde aufeinander zu. In gut drei Milliarden Jahren könnten beide Galaxien aufeinander treffen.

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  24. Warum sind nicht alle Himmelskörper kugelrund?
    Sterne, Planeten und deren Monde sind uns auch heute als kugelförmige Körper bekannt. Kleinere Himmelskörper wie Asteroiden und Kometen sind jedoch oft unregelmäßig geformt und ihre Gestalt erinnert eher an die von Kartoffeln.

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  25. Warum tanzen Planeten aus der Reihe?
    In unserem Sonnensystem ist Bewegung – die Planeten umkreisen die Sonne und drehen sich gleichzeitig um sich selbst. Dieser kosmische Reigen geht auf die Entstehung des Sonnensystems vor etwa 4,6 Milliarden Jahren zurück.

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  26. Wie kam Saturn zu seinen Ringen?
    Bereits im 17. Jahrhundert wurde das Ringsystem des Planeten Saturn mit Hilfe der ersten Teleskope entdeckt. Der französische Astronom Giovanni Domenico Cassini vermutete bald, dass sich die Ringe aus einzelnen Partikeln zusammensetzen.

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  27. Wieso gibt es „Nebel“ im All?
    Im Kosmos gibt es ganz unterschiedliche Arten von Nebel. Keine hat etwas mit dem zu tun, was wir im Alltag unter Nebel verstehen – nämlich Wolken aus kleinsten Flüssigkeitströpfchen.

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  28. Sind wir aus „Sternenstaub“ gemacht?
    Der griechische Philosoph Demokrit postulierte, dass die gesamte Natur aus kleinen, unteilbaren Einheiten – den Atomen – zusammengesetzt ist. Heute wissen wir, dass auch Atome zusammengesetzt beziehungsweise teilbar sind.

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  29. Wie weit ist „unvorstellbar weit“?
    Astronomisch ist sprichwörtlich alles, was extrem groß ist. Tatsächlich werden in der Astronomie Maßeinheiten verwendet, die weit jenseits der Größenordnungen liegen, die wir im Alltag gewohnt sind.

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  30. Wie schnell expandiert das Universum?
    In den 1920er Jahren untersuchte Edwin Powell Hubble am Mount Wilson Observatory in Kalifornien die Entfernungen von Galaxien. Dazu analysierte er die elektromagnetische Strahlung der Galaxien und untersuchte die so genannten Rotverschiebungen in ihren Spektren, also in den Verteilungen der verschiedenen Wellenlängen.

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  31. Was hat es mit der Dunklen Energie auf sich?
    Was genau Dunkle Energie ist, würden auch die meisten Astrophysiker gerne wissen. Es geht darum, wie sich das Universum entwickeln wird. Ziemlich sicher ist, dass es seit dem Urknall expandiert.

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  32. Wie kann man Exoplaneten aufspüren?
    Schon im Altertum beobachteten Menschen die Planeten, die unsere Sonne umkreisen. Inzwischen wissen wir, dass es außer der Sonne noch Trilliarden andere Sterne im Universum gibt.

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  33. Wie sieht der Familienstammbaum der Sterne aus?
    Nicht alle Sterne im Universum sind gleich – schon mit bloßem Auge sind Helligkeits- und kleine Farbunterschiede zu erkennen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Spektroskopie der Sterne zu einer wichtigen Analysemethode der Astronomie.

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  34. Was passiert, wenn Sterne Verstecken spielen?
    Astronomen kennen die Antwort und hätten daher in der 250. Folge von Günter Jauchs Rateshow „Wer wird Millionär?“ die Eine-Million-Euro-Frage beantworten können: Was ist ein Bedeckungsveränderlicher?

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  35. Wie weit sind Raumsonden ins Weltall vorgedrungen?
    Der Weltraum, unendliche Weiten – seit mehr als 30 Jahren sind unbemannte Flugkörper unterwegs, um die Tiefen des Alls zu erkunden, Planeten und den interplanetaren Raum zu erforschen. Milliarden Kilometer von der Erde entfernt, dringen Raumsonden in Bereiche vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

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  36. Was sind Sternschnuppen?
    Ein heller Lichtstreifen erscheint am Nachthimmel – laut volkstümlicher Überlieferung hat der Beobachter der Sternschnuppe nun einen Wunsch frei.

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  37. Was passiert während einer Mondfinsternis auf dem Mond?
    Heute sind Sonnenfinsternisse ein faszinierendes Naturphänomen. Früher sahen Menschen darin etwas Bedrohliches, denn die Sonne ist ein Licht- und Wärmespender, ohne die Leben auf der Erde nicht gedeihen kann.

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  38. Gibt es ein Foto vom Universum?
    Wenn mit dieser Frage gemeint ist, ob jemand außerhalb des Universums die Kamera gezückt und einen Schnappschuss vom gesamten Universum gemacht hat – dann lautet die Antwort natürlich: Nein.

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  39. Wie entdeckt man ein Schwarzes Loch?
    Schwarze Löcher sind astrophysikalische Objekte mit einer nahezu unglaublichen Massenkonzentration. Sie sind so schwer, dass sie den Raum um sich herum stark krümmen.

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  40. Wo sind die nächsten Sterneninseln?
    Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, besteht aus mehr als 100 Milliarden Sternen und erstreckt sich mit ihren Spiralarmen über 100.000 Lichtjahre. Schon das sind für Menschen beinahe unvorstellbare Dimensionen.

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  41. Warum ist es nachts dunkel?
    Na klar, weil nachts die Sonne nicht scheint! Genauer: Weil das Sonnenlicht nicht auf die sonnenabgewandte Seite der Erde trifft. Doch diese Antwort befriedigt Astronomen nicht.

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  42. Wie alt ist das Universum?
    Für das Alter der Welt gibt es leider keinen direkten und absoluten Anzeiger. Astronomen haben jedoch zwei Wege gefunden, um zu einer guten Schätzung zu gelangen.

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