LAPAN-TUBSAT: eine „fliegende Webcam“

Große Antennenanlagen im DLR-Standort Neustrelitz. Hier empfängt man die Signale vieler Satelliten, darunter auch die von LAPAN-TUBSAT. Bild: DLR
Große Antennenanlagen im DLR-Standort Neustrelitz. Hier empfängt man die Signale vieler Satelliten, darunter auch die von LAPAN-TUBSAT. Bild: DLR

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Bei all den großen Satelliten und Sonden sollten kleinere Projekte nicht vergessen werden. An einigen von ihnen haben sogar Studenten mitgewirkt. LAPAN-TUBSAT ist ein solcher Kleinsatellit. Er wurde an der TU Berlin gebaut – und zwar im Auftrag der indonesischen

Der Satellit LAPAN-TUBSAT, der an der TU Berlin entwickelt und in Kooperation mit der indonesischen Raumfahrtbehörde LAPAN gebaut wurde, wurde am 10. Januar 2007 ins All geschossen. Bild: TU Berlin, TUBSAT
Der Satellit LAPAN-TUBSAT, der an der TU Berlin entwickelt und in Kooperation mit der indonesischen Raumfahrtbehörde LAPAN gebaut wurde, wurde am 10. Januar 2007 ins All geschossen. Bild: TU Berlin, TUBSAT

Raumfahrtagentur LAPAN. Das Besondere dieses Satelliten, der kleiner als ein Kühlschrank ist und gerade einmal 50 Kilo wiegt: Er liefert mit einer Videokamera spektakuläre Live-Bilder der Erde. Und man kann ihn vom Boden aus steuern: Per Computer lässt sich die Kamera schwenken – und auf einem Monitor sieht man anhand des Fernsehbildes sofort, wie der Satellit je nach Kommando nach links oder rechts „blickt“. Das DLR empfängt an seinem Standort in Neustrelitz regelmäßig die Daten des Satelliten. LAPAN-TUBSAT ist damit so etwas wie eine „fliegende Webcam“ der Erde.

 2.7.3.10 LAPAN-TUBSAT: eine „fliegende Webcam“

In diesem Video sieht man spektakuläre Aufnahmen von LAPAN-TUBSAT bei seinem Flug über die Buchten Montenegros an der Adria. Quelle: DLR, TU Berlin