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Spielerische Flammenforschung

Ob in kleinen Heizungsanlagen oder großen Kraftwerken – immer geht es um eine möglichst saubere Verbrennung. Was in der echten Forschung mit High-Tech-Lasern untersucht wird, lernen Jugendliche in unseren Schülerlaboren auf spielerische Art. Bild: DLR
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Neue Energieträger wie die Solarenergie sind wichtig, um die Umwelt zu schonen – und weil es eines Tages kein Öl und keine Kohle mehr geben wird. Doch zugleich kommt es darauf an, die alten „klassischen“ Verfahren weiter zu verbessern: Denn man kann in großen Kraftwerken wie auch in kleinen Heizungsanlagen die Verbrennungsprozesse noch umweltfreundlicher gestalten.

Diese Flammen scheinen zu „tanzen“. Hier wurde ein und dieselbe Flamme mehrmals fotografiert, dann wurden die Einzelbilder nebeneinander angeordnet. Bild: K.-A.
Diese Flammen scheinen zu „tanzen“. Hier wurde ein und dieselbe Flamme mehrmals fotografiert, dann wurden die Einzelbilder nebeneinander angeordnet. Bild: K.-A.

Im DLR wird nicht nur zum Thema alternative Energien geforscht. Daneben prüft man auch, wie man die „klassischen“ Energieträger wie etwa Öl und Kohle noch besser und umweltschonender nutzen kann. Dazu untersuchen die Ingenieure beispielsweise, wie Flammen – etwa in einem Kraftwerk, aber auch zu Hause in der Heizungsanlage – möglichst abgasarm verbrennen. So hat man mit dem Wissen aus der Raketentechnik – wo ja in den Triebwerken auch Treibstoff verbrannt wird – gewissermaßen „nebenbei“ einen besonders umweltfreundlichen Brenner für ganz normale Heizungsanlagen entwickelt. In vielen Häusern sorgt heutzutage dieser „Raketenbrenner“ für Wärme: Er erzeugt praktisch keinen Ruß.

Die Flammenforschung ist also ein wichtiges Forschungsgebiet. Hier ein Foto aus einem der Schülerlabore des DLR, dem DLR_School_Lab in Lampoldshausen. Bei diesem Experiment kann man als Schüler spielerisch lernen, wie man Flammen so beeinflussen kann, dass sie eben möglichst rußfrei und daher umweltfreundlich brennen.