Einsteins Gehirn auf Reisen


Albert Einstein lebte zuerst in Deutschland und in der Schweiz, später in den USA. Und er war bekanntlich ein ziemlich schlauer Typ. Da liegt die Frage nahe, ob ein so kluger Kopf vielleicht auch ein besonderes Gehirn hatte – vielleicht größer oder hier und da außergewöhnlich gut entwickelt. Und so kam ein amerikanischer Arzt tatsächlich auf die gruselige Idee, dem toten Wissenschaftler schnell noch vor der Beerdigung das Gehirn zu klauen. Das ist kein schlechter Witz: Er tat das wirklich! Und noch mehr: Er teilte es und legte es in zwei Einmachgläser, um es zu konservieren. Die beiden Behälter transportierte er jahrelang mit sich herum – bis er sich schließlich überreden ließ, alles wieder zurückzugeben. Mit dem Auto fuhr er zum verabredeten Treffen quer durch die USA – immer mit Einsteins Gehirn im Kofferraum! Und händigte es dann endlich den Nachkommen des großen Physikers aus. Übrigens ergaben einige Untersuchungen, die in der Zwischenzeit durchgeführt worden waren: Jene Regionen im Hirn, die für mathematisches Denken zuständig sind, sollen bei Einstein besonders gut entwickelt gewesen sein.