Sonnenbrand-Gefahr? Ozonschicht checken!

Darstellung der Ozonschicht. Die Farben geben an, wo viel oder wenig Ozon vorhanden ist. Bild: DLR
Darstellung der Ozonschicht. Die Farben geben an, wo viel oder wenig Ozon vorhanden ist. Bild: DLR

Satelliten liefern nicht einfach nur Fotos der Erde. Ihre Daten geben auch Auskunft über die Atmosphäre – etwa zum Zustand der lebenswichtigen Ozonschicht. Hier gibt es dazu aktuelle Infos.

Die Ozonschicht schützt uns vor der aggressiven UV-Strahlung der Sonne – nicht vollständig, aber doch so, dass Leben auf der Erde entstehen konnte. Allerdings: Die Ozonschicht ist mal dicker und mal dünner. Hier veröffentlicht das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) – eine Einrichtung des DLR – täglich die aktuellen Informationen zur Ozonschicht. Und auch zu vielen anderen Spurengasen in der Atmosphäre gibt es auf dieser Seite immer die neuesten Daten.

Noch einige interessante Informationen zur Ozonschicht am Rande: Sie beginnt rund 20 Kilometer über dem Erdboden und reicht bis etwa 50 Kilometer in die höheren Regionen der Atmosphäre. Allerdings darf man sie sich nicht so dick vorstellen, wie das vielleicht klingen mag. Würde man alles dort vorhandene Ozon – eine bestimmte Art von Sauerstoffmolekülen – aus der Atmosphäre herausfiltern und auf dem Boden verteilen: Diese Schicht, die das Leben auf der Erde überhaupt erst möglich macht, wäre nur 3 Millimeter dick! Man kann sich daher vorstellen, wie empfindlich die Ozonschicht ist. Viel zu lange haben wir sie mit schädlichen Gasen, die etwa aus alten Kühlschränken und früher auch aus Spraydosen ausströmten, geschädigt. Mehr dazu findet du hier.