Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeiten liegt in der Entwicklung elektronischer Systemlösungen von abbildenden Spektrometern oder Kamerasystemen zur Vermessung und Bewertung von physikalischen Kenngrößen. Basis hierfür sind modulare analoge und digitale Elektronikbaugruppen, die in der Lage sind, die Sensoren in Echtzeit anzusteuern, auszulesen, zu re-kalibrieren und deren Daten zu verarbeiten. Die notwendigen digitalen Echtzeitinformationssysteme werden mittels VHDL simuliert und in FPGA’s implementiert. Auf Grund von theoretisch-physikalischen Vorbetrachtungen werden die benötigten radiometrischen und geometrischen Parameter festgelegt. In diesem Zusammenhang wird auch die Art des Sensors (Zeile, Matrix) und dessen Ansteuerung (TDI, Interline, Frametransfer) bestimmt.
Es werden hauptsächlich Quantensensoren und Bolometer im Wellenlängenbereich vom Visuellen bis zum thermischen Infrarot eingesetzt und untersucht. Derzeitige Sensorsysteme besitzen oft eine Datenrate von bis zu 500MByte/s und eine radiometrische Dynamik von bis zu 21Bit, damit die naturwissenschaftlichen Phänomene erkannt und klassifiziert werden können. Die Abteilung ist mit allen relevanten Standards und Normen (z.B. MIL, SPACE, QMP, QPL, RCA, ISO) vertraut und verfügt über ein zuverlässiges Qualitätsmanagement.
Forschungsthemen/Schwerpunkte