Institut für Physik der Atmosphäre Affiliation: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Physik der Atmosphäre, Oberpfaffenhofen, Germany
Prof. Dr. rer. nat. habil. Ulrich Schumann
Institutsdirektor, Oberpfaffenhofen-Wessling
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Institut für Physik der Atmosphäre Das Institut erforscht die Physik und die Chemie der Atmosphäre vom Erdboden bis in die Stratosphäre. Die Kenntnis der dort ablaufenden dynamischen, wolkenphysikalischen und chemischen Prozesse ist Grundlage für vielfältige Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt. Sowohl auf regionaler wie auf der globalen Skala werden die maßgeblichen Mechanismen und Veränderungen in der Atmosphäre mit Fernerkundung, Messflugzeugen und Rechenmodellen quantifiziert und systematisch untersucht. |
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Neues aus dem Institut
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IPA-Forscher beobachten weniger Stickoxide in tropischen Gewittern als erwartet Dezember 2009 Gewitter sind nicht nur spektakuläre Wetterereignisse, sie haben auch großen Einfluss auf die Chemie der Atmosphäre und das Klima der Erde. In Blitzen bildet sich aus Stickstoff und Sauerstoff in erheblichen Mengen Stickoxid (NO). Offen war die Frage, wie viel Stickoxid gebildet wird. Forscher vom DLR Institut für Physik der Atmosphäre (IPA) kamen bei ihren Messungen nun zu einem überraschenden Ergebnis: In tropischen Gewittern entsteht weniger Stickoxid als erwartet. |
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AerCARE: eine neue Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe Oktober 2009 Eine Atmosphärenforscherin des DLR - Instituts für Physik der Atmosphäre konnte sich in einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren um Fördermittel der Helmholtz-Gemeinschaft durchsetzen. Sie gehört zu den 20 Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern an HGF-Einrichtungen, die nun ihre eigene Forschungsgruppe aufbauen und leiten können. |
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Lidarmessungen für Deutschlands ersten Offshore-Windpark Juni 2009 Wissenschaftler der Abteilung „Lidar“ des Instituts für Physik der Atmosphäre führen derzeit Lasermessungen an der Windkraftanlage M5000 (Bild) der Firma Multibrid in Bremerhaven durch.
Es handelt sich dabei um den Prototyp der Anlage für den ersten deutschen Offshore-Windpark „alpha ventus“, der gerade 45 km vor der Nordseeinsel Borkum entsteht. Die Anlage zählt mit einer Nennleistung von 5 MW und einer Nabenhöhe von ca. 100 m zu den leistungsstärksten und größten verfügbaren Modellen.
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IPA maßgeblich an der 30. Internationalen Konferenz für Alpine Meteorologie beteiligt Mai 2009 Die International Conference on Alpine Meteorology (ICAM) fand dieses Jahr zum 5. Mal in Deutschland statt. Das DLR Institut für Physik der Atmosphäre (IPA) verantwortete die Organisation der Veranstaltung in enger Kooperation mit der Forschungsabteilung und dem Büro des Präsidenten des Deutschen Wetterdiensts (DWD). Auch inhaltlich waren IPA-Wissenschaftler mit zwei Sitzungsleitungen, vier Vorträgen und drei Postern sehr gut vertreten, etwa zur systematischen Bestimmung von Schwerpunkten der Gewitterentstehung während des Projekts COPS mit einem polarimetrischen Regenradar oder zur Kombination von Gewitterbeobachtungen mit Wettervorhersagerechnungen für eine Prognose auf Wahrscheinlichkeitsbasis. |
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Regenbogenfarbene Eiswolken an Flugzeugtragflächen April 2009 Kondensstreifen sind nicht gleich Kondensstreifen. Wissenschaftler des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre konnten erstmals beschreiben, wie Kondensstreifen nicht nur aus den Abgasen der Triebwerke, sondern unter bestimmten Bedingungen auch über den Tragflächen von Flugzeugen entstehen. Inwieweit diese neue Klasse von Kondensstreifen Einfluss auf den Klimawandel hat, ist unklar, da sie in Klimamodellen bislang nicht berücksichtigt wurde. |
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