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Zunehmende Verschmutzung der Arktis infolge des Klimawandels – IPA erforscht Schadstoffquellen
Der Klimawandel führt zu einer Zunahme des Importes von Schadstoffen in die Nordpolarregion sowie zu einem Anstieg der lokalen Emissionen in der Arktis. Die Eisbedeckung im Nordpolarmeer hat seit den 1960 Jahren bereits um 50 Prozent abgenommen. Dadurch wird in absehbarer Zeit der transpolare Schiffsverkehr und die Gas- und Ölförderung in der Arktis stark zunehmen. Der Eintrag von Schadstoffen in die Nordpolarregion von Quellen außerhalb der Arktis ist bereits angestiegen. Hier sind insbesondere die Emissionen von Waldbränden in Nordamerika und Sibirien zu nennen. Im von der Europäischen Union geförderten Projekt ACCESS (Arctic Climate Change, Economy and Society) führten Wissenschaftler des Instituts für Physik der Atmosphäre im Juli 2012 Schadstoffmessungen mit dem Forschungsflugzeug Falcon in der Arktis durch.
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