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Mesoskalige Modelle



Mesoskalige Modelle
Mesoskalige Modelle sind numerische Werkzeuge, die atmosphärische Prozesse auf einer räumlichen Skala von 20 bis 1000 km und auf einer zeitlichen Skala von 1 bis 12 Stunden auflösen. Mesoskalige Modelle lösen die Erhaltungsgleichungen für Masse, Impuls, interne Energie und für verschiedene Beimengungen (wie z.B. Wasserdampf) in verschiedenen Näherungen (inkompressibel, anelastisch; hydrostatisch, nicht-hydrostatisch). Durch die räumliche und zeitliche Gitterweiten nicht aufgelöste physikalische Prozesse (Grenzschichtturbulenz, konvektive Austauschvorgänge, u.v.a) werden durch ad-hoc Ansätze für die Flussdivergenzen parametrisiert.

Mesoskalige Modelle sind zumeist für bestimmte Anwendungen spezialisiert (z.B. die lokale Wettervorhersage, Prozessstudien). Am Institut werden daher verschiedene mesoskalige Modelle für unterschiedliche Anwendungen verwendet (z.B. die Eigenentwicklungen MESOSCOP und REWIH3D, das Modell LM des Deutschen Wetterdienstes und das Modell MM5 des NCAR). Weitere wichtige Anwendungen mesoskaliger Modelle sind z.B. lokale Starkniederschlagsereignisse, konvektive Stürme, und regionale Klimastudien.


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