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| Globale Modelle | |
Globale Modelle der Atmosphäre werden traditionell für die Wettervorhersage und in der Klimaforschung eingesetzt. Globale Wettervorhersagemodelle prognostizieren auf der Basis eines möglichst genau zu analysierenden Anfangszustandes die zeitliche Einwicklung des Zustands der Atmosphäre für eine Dauer von bis zu zwei Wochen. Die räumliche Auflösung des Modells kann dabei so hoch angesetzt werden wie es die verfügbare Rechnerkapazität zulässt.
In der Klimaforschung müssen, auf Kosten der räumlichen Auflösung, Modellsimulationen über längere Zeiträume durchgeführt werden, oft über mehrere Dekaden. Hierfür ist weniger der Anfangszustand der Atmosphäre wichtig, als eine angemessene Berücksichtigung wichtiger Teile des Klimasystems, z.B. Ozean, Cryosphäre oder Biosphäre. Zudem werden zunehmend kurzlebige chemische Spurenstoffe (z.B. Ozon oder Aerosole), die nicht nur selbst in den Strahlungshaushalt des Klimasystems eingreifen, sondern deren Verteilung auch vom Zustand der Atmosphäre modifiziert wird, als interaktive Komponente in globale Klimamodelle einbezogen.
Im Institut für Physik der Atmosphäre wird hauptsächlich das globale Klimamodell ECHAM verwendet.